Calan Sr
Calan Sr
- In unserer Apotheke können Sie Calan SR ohne Rezept kaufen; Versand deutschlandweit mit diskreter Verpackung und Lieferung in der Regel innerhalb von 5–14 Tagen.
- Calan SR (Wirkstoff Verapamil) wird zur Behandlung von Bluthochdruck, Angina pectoris und bestimmten Herzrhythmusstörungen verwendet. Es ist ein Phenylalkylamin-Calciumkanalblocker, der L‑Typ-Calciumkanäle hemmt, dadurch die AV‑Überleitung verlangsamt, die Herzkontraktilität reduziert und vasodilatierend wirkt.
- Die übliche Erwachsenendosierung: Bluthochdruck: 180–240 mg/Tag (häufig ER‑Tablette einmal täglich); Angina (IR): 80–120 mg dreimal täglich; Arrhythmien: ca. 240–320 mg/Tag in geteilten Dosen. Bei älteren Patienten oder Leber‑/Niereninsuffizienz niedrig beginnen; Kinder nur nach Fachberatung.
- Orale Verabreichung als Tabletten oder Kapseln (immediate‑release und extended‑release). Extended‑release‑Formen dürfen nicht zerkleinert oder zerkaut werden.
- Wirkbeginn: bei Immediate‑Release meist binnen 30–60 Minuten spürbar; bei Extended‑Release typischer verzögerter Beginn in etwa 2–4 Stunden.
- Dauer der Wirkung: Immediate‑Release etwa 6–8 Stunden, Extended‑Release je nach Präparat bis zu 24 Stunden Wirkungsdauer (daher einmal tägliche Einnahme bei ER‑Formen möglich).
- Alkoholwarnung: Alkohol verstärkt Schwindel- und Blutdrucksenkungswirkungen; starker Alkoholkonsum sollte vermieden werden.
- Die häufigste Nebenwirkung ist Verstopfung (Obstipation); weitere häufige Nebenwirkungen sind Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Knöchelödeme und Bradykardie.
- Möchten Sie Calan SR ohne Rezept ausprobieren?
Basisinformationen Zu Calan SR
- INN (Internationaler Freiname): Verapamil
- Markennamen In Deutschland: Isoptin und diverse Generika; Calan/Calan SR ist primär für den US‑Markt gelistet
- ATC‑Code: C08DA01
- Darreichungsformen & Stärken: Immediate‑Release‑Tabletten 40 mg, 80 mg, 120 mg; Retardtabletten/‑kapseln 120 mg, 180 mg, 240 mg
- Hersteller: Pfizer (Calan SR, USA); weitere Hersteller/Generika laut Zulassungen: Abbott, Knoll, Mylan, Sandoz (verfügbare Generika können variieren)
- Zulassungsstatus: Breit zugelassen in mehreren Ländern (z. B. FDA, EMA) für Hypertonie, Angina pectoris und bestimmte Arrhythmien
- Regulatorische Einstufung: Rezeptpflichtiges Arzneimittel (Rx) in den meisten Märkten
- Typische Indikationen & Dosierungen:
- Hypertonie: 180–240 mg/Tag (ER, einmal täglich oder geteilt)
- Angina pectoris: 80–120 mg dreimal täglich (Immediate‑Release)
- Arrhythmien (z. B. SVT): 240–320 mg/Tag (geteilt)
- Kinder: Selten; gewichtsbasierte Dosierung und nur durch Spezialisten
- Ältere Patienten & Organinsuffizienz: Niedrigere Anfangsdosis und Dosisreduktion bei Leber‑/Niereninsuffizienz empfohlen
- Hinweise Zur Anwendung: Retardtabletten nicht zerkauen oder zerbrechen; Lagerung 15–30 °C; außerhalb Reichweite von Kindern aufbewahren
- Überdosierung: Notfallmedizinische Versorgung nötig; Symptome: schwere Hypotonie, Bradykardie, Arrhythmien
Anwendung Im Alltag & Bewährte Empfehlungen
Einnahme Morgens Oder Abends (Alltagsgewohnheiten In Deutschland)
Viele Patientinnen und Patienten in Deutschland nehmen Verapamil‑Retardtabletten einmal täglich zur gleichen Uhrzeit ein.
Gängige Zeiten sind morgens nach dem Frühstück oder abends nach dem Abendbrot, damit die Einnahme zur Routine wird.
Bei Schichtarbeit ist eine feste Einnahmezeit wichtiger als die Frage Morgen oder Abend.
Retardformen wie Calan SR sollten nicht zerkaut oder geteilt werden, da die Wirkstofffreisetzung sonst unvorhersehbar wird.
Wenn Unsicherheit besteht, klären Sie die genaue Einnahmezeit mit Hausarzt oder Apotheker.
Einnahme Mit Oder Ohne Mahlzeiten (Frühstück, Kaffee, Abendessen)
Verapamil kann in der Regel unabhängig von Mahlzeiten eingenommen werden.
Viele Patientinnen koppeln die Einnahme an eine Mahlzeit oder den Kaffee, um die Erinnerung zu erleichtern.
Starker Alkoholkonsum (Bier, Wein) kann die Blutdrucksenkung verstärken und Schwindel begünstigen; daher meiden oder nur nach Rücksprache trinken.
- Checkliste Für Einnahmezeiten:
- Nehmen Sie Retardtabletten einmal täglich zur gleichen Uhrzeit ein.
- Nie zerkauen, teilen oder mahlen — Retardform erhalten.
- Verknüpfen Sie die Einnahme mit einer festen Handlung (z. B. Frühstück oder Abendessen).
- Bei Schichtarbeit: feste Uhrzeit beibehalten oder mit dem Hausarzt abstimmen.
- Do’s
- Retardtabletten im Ganzen schlucken.
- Einnahmetechnik mit Pillendose und Medikationsplan unterstützen.
- Apotheker bei Lieferengpässen oder Fragen kontaktieren.
- Don’ts
- Tabletten nicht zerkauen oder teilen.
- Nicht eigenmächtig Alkohol in größeren Mengen kombinieren.
- Keine abrupten Dosisänderungen ohne ärztliche Anweisung vornehmen.
Wichtige Sicherheitshinweise
Für Wen Das Arzneimittel Nicht Geeignet Ist (Schwangere, Multimorbide Patienten)
Absolute Kontraindikationen laut Fachinformation sind schwere Hypotonie (systolisch <90 mmHg), fortgeschrittener AV‑Block (2.–3. Grad) ohne Schrittmacher und Sick‑Sinus‑Syndrom ohne Schrittmacher.
Bekannte Überempfindlichkeit gegen Verapamil oder Hilfsstoffe und schwere Herzinsuffizienz schließen die Anwendung aus.
In der Schwangerschaft und Stillzeit ist Verapamil nur bei zwingender Notwendigkeit zu verwenden; Nutzen und Risiko müssen Abgeklärt werden.
Vorsicht gilt bei Leber‑ oder Niereninsuffizienz, bei älteren Menschen sowie bei gleichzeitiger Therapie mit Betablockern wegen erhöhtem Risiko für Bradykardie oder AV‑Block.
Aktivitäten, Die Eingeschränkt Werden Sollten (Autofahren, Alkoholkonsum)
Verapamil kann Schwindel und Bradykardie verursachen.
Fahren Sie kein Auto und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie Schwindel oder Müdigkeit verspüren.
Alkohol verstärkt die blutdrucksenkende Wirkung und die Müdigkeit; meiden Sie größeren Alkoholkonsum oder sprechen Sie Ihren Hausarzt an.
Bei plötzlichen Brustschmerzen, starker Atemnot oder Ohnmachtsanfällen sofort Notfallkontakte wählen.
- Absolute Kontraindikationen:
- Schwere Hypotonie (syst. <90 mmHg)
- AV‑Block II.–III. Grad ohne Schrittmacher
- Sick‑Sinus‑Syndrom ohne Schrittmacher
- Bekannte Überempfindlichkeit gegen Verapamil
- Schwere Herzinsuffizienz
- Kurze Checkliste Vor Fahrtantritt:
- Sind Sie schwindlig oder müde? Wenn ja: nicht fahren.
- Wurde Ihnen ein Betablocker zusammen verordnet? Bei Unsicherheit Pause einlegen und Arzt fragen.
- Bradykardie (niedrige Herzfrequenz) überprüfen lassen.
Dosierung & Dosisanpassungen
Allgemeine Dosierung (Hausarzt Und E‑Rezept)
Für Bluthochdruck werden bei Erwachsenen häufig 180–240 mg/Tag Verapamil (Retardform) angegeben.
Retardtabletten können einmal täglich oder in geteilten Dosen verordnet werden; die Wahl bestimmt der Hausarzt anhand von Blutdruck und Verträglichkeit.
Bei Angina pectoris werden Immediate‑Release‑Tabletten meist 80–120 mg drei Mal täglich verwendet.
Bei bestimmten Arrhythmien sind Gesamtdosen von 240–320 mg/Tag (geteilt) möglich und werden individuell angepasst.
Besondere Patientengruppen (Kinder, Senioren)
Kinder erhalten Verapamil nur selten und ausschließlich durch Spezialisten in gewichtsadaptierter Dosierung.
Senioren sollten mit einer niedrigeren Anfangsdosis starten und langsam titriert werden, da Hypotonie und Bradykardie häufiger auftreten.
Bei Leberzirrhose oder ausgeprägter Leberinsuffizienz ist eine Dosisreduktion empfehlenswert und engmaschige Kontrolle erforderlich.
Bei vergessener Dosis: so bald wie möglich nachnehmen, aber nicht doppelt einnehmen, wenn die nächste Einnahme bald ansteht.
| Indikation | Übliche Dosis |
|---|---|
| Arterielle Hypertonie | 180–240 mg/Tag (ER, einmal täglich oder geteilt) |
| Angina Pectoris (chronisch) | 80–120 mg dreimal täglich (Immediate‑Release) |
| Supraventrikuläre Arrhythmien (z. B. SVT) | 240–320 mg/Tag (geteilt) |
- Gründe Für Dosisanpassung: Blutdruckwerte, Herzfrequenz, Nebenwirkungen, Leber‑/Nierenfunktion, Alter.
Patientenerfahrungen
Positive Erfahrungsberichte Deutscher Patienten
Viele Patientinnen und Patienten berichten in deutschen Foren von stabilisiertem Blutdruck und weniger Angina‑Beschwerden unter Verapamil‑Retardtabletten.
Die einmal tägliche Einnahme von Retardformen wie Calan SR oder Isoptin SR wird oft als praktisch gelobt.
Gute Erfahrungen beziehen sich häufig auf verbessertes nächtliches Wohlbefinden und geringere Frequenz von Herzrasen bei Arrhythmien.
Häufige Herausforderungen (Wartezeiten, Zuzahlungen, Verfügbarkeit)
Häufig auftretende Nebenwirkungen aus Berichten sind Verstopfung, Müdigkeit, Fuß‑/Knöchelödeme und gelegentlicher Schwindel.
Praktische Alltagshürden sind Lieferengpässe bestimmter Marken in Apotheken, Rezeptformalitäten und Zuzahlungen durch die GKV (üblicherweise 10 %, mind. €5, max. €10).
Online‑Apotheken erleichtern oft die Nachbestellung per E‑Rezept und bieten diskreten Versand.
- Pro
- Einmal tägliche Retardgabe ist benutzerfreundlich.
- Gute Blutdruck‑ und Anginakontrolle möglich.
- Verfügbarkeit als Generikum reduziert Kosten.
- Contra
- Verstopfung und Ödeme als häufige Nebenwirkungen.
- Gelegentliche Lieferengpässe einzelner Marken.
- Zuzahlungen und Rezeptformalitäten können Aufwand bedeuten.
- Fallbeispiele (anonymisiert)
- Patient A, 68 J., berichtet weniger nächtliche Angina nach Umstellung auf Verapamil retard.
- Patient B, 54 J., hatte zunächst Verstopfung und konnte nach Rücksprache mit Apotheker und Hausarzt Laxans‑Empfehlungen erhalten.
Kaufberatung
Bezugsquellen (Öffentliche Apotheken, Online‑Apotheken)
Verapamil ist üblicherweise auf Rezept in öffentlichen Apotheken erhältlich.
Isoptin und verschiedene Generika wie Verapamil‑ratiopharm oder Verapamil Hexal sind in Deutschland verbreitet.
In unserer Online‑Apotheke ist calan sr ohne Rezept erhältlich, mit diskreter Lieferung nach Deutschland in 5–14 Tagen.
Zugelassene Online‑Apotheken liefern nur gegen Rezept; prüfen Sie die Anbieterangaben und Beratungspflicht.
Preisvergleich (Generika Vs. Originalpräparate, Unterschiede Zwischen GKV Und PKV)
Originalpräparate sind in der Regel teurer als Generika.
Generika bieten bioäquivalente Wirkstoffmengen und reduzieren die Kosten deutlich.
GKV‑Versicherte zahlen in der Regel eine Zuzahlung von 10 % des Preises, mindestens €5 und maximal €10 pro Packung.
PKV‑Versicherte sollten ihren Tarif prüfen, da Erstattungen variieren.
| Präparat | Typisches Preisbeispiel |
|---|---|
| Calan SR (Original, wo verfügbar) | Höherpreisig (je nach Import/Packungsgröße) |
| Verapamil‑Generikum (z. B. Verapamil‑ratiopharm) | Kostengünstiger (einstellige bis niedrige zweistellige Eurobeträge) |
- Checkliste Für Den Apothekenkauf: Rezept bereit halten, Wirkstärke prüfen, Austauschbarkeit mit Hausarzt/Apotheker abklären, auf Hilfsstoffe achten bei Unverträglichkeiten.
Inhaltsstoffe & Wirkungsweise
Überblick Über Die Inhaltsstoffe (Laut BfArM Und EMA)
Wirkstoff: Verapamil (INN).
Retardformulierungen enthalten zusätzlich Hilfsstoffe für die verzögerte Wirkstofffreisetzung; genaue Excipients stehen in der Packungsbeilage bzw. Fachinformation beim BfArM/EMA.
ATC: C08DA01 (Phenylalkylamin‑Calciumkanalblocker).
Wirkmechanismus Einfach Erklärt
Verapamil blockiert L‑Typ‑Calciumkanäle im Herzen und in der Gefäßmuskulatur.
Das führt zu einer Reduktion der Herzfrequenz (negativ chronotrop) und einer verminderten Kontraktilität (negativ inotrop) sowie zu peripherer Vasodilatation.
In der Summe sinken Blutdruck und Herzarbeit, und die Erregungsleitung im Herzen wird beeinflusst, weshalb Verapamil bei bestimmten supraventrikulären Arrhythmien wirksam ist.
| INN | Marken/ATC |
|---|---|
| Verapamil | Isoptin, Calan SR; ATC C08DA01 |
- Häufige Nebenwirkung erklärt: Verstopfung durch Wirkung auf glatte Darmmuskulatur.
Hauptanwendungsgebiete
Zugelassene Anwendungsgebiete (BfArM, G‑BA‑Leitlinien)
Verapamil ist zugelassen für die Behandlung von arterieller Hypertonie, chronischer Angina pectoris und bestimmten supraventrikulären Arrhythmien.
Formulierungen reichen von Immediate‑Release (40/80/120 mg) bis zu Extended‑Release (120/180/240 mg).
Die Fachinformationen beim BfArM und die Leitlinien der Fachgesellschaften geben Hinweise zur Einsatzreihenfolge in der Hypertoniebehandlung.
Off‑Label‑Anwendungen (Klinische Praxis In Deutschland)
Off‑Label‑Einsätze können in speziellen kardiologischen Situationen vorkommen, z. B. seltene Rhythmusstörungen, aber meist nur unter Spezialisten und engmaschiger Überwachung.
Pädiatrische Anwendungen sind selten und erfolgen nur durch Kardiologe mit gewichtsadaptierter Dosierung.
| Indikation | Therapieform/Typische Dosis |
|---|---|
| Hypertonie | ER‑Tabletten 180–240 mg/Tag |
| Chronische Angina | Immediate‑Release 80–120 mg dreimal täglich |
| Supraventrikuläre Arrhythmien | 240–320 mg/Tag, geteilt |
Warnhinweise Zu Wechselwirkungen
Wechselwirkungen Mit Lebensmitteln (Kaffee, Alkohol, Milchprodukte)
Alkohol kann die blutdrucksenkende Wirkung verstärken und das Schwindelrisiko erhöhen; deshalb Konsum reduzieren oder mit Arzt besprechen.
Moderater Kaffeegenuss ist in der Regel unproblematisch, aber starker Kaffee kann individuelle Kreislaufreaktionen fördern.
Grapefruitsaft erhöht Verapamilspiegel durch CYP3A4‑Hemmung und sollte vermieden oder mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden.
Calciumpräparate können die Wirkung verringern; Rücksprache mit dem Arzt ist empfehlenswert.
Wechselwirkungen Mit Arzneimitteln (Häufige Dauertherapien In Deutschland)
Verapamil hemmt CYP3A4 und kann somit Plasmaspiegel anderer Medikamente erhöhen, z. B. Simvastatin, was das Risiko für Myopathien erhöht.
Die Kombination mit Betablockern steigert das Risiko für Bradykardie und AV‑Block und erfordert engmaschige Überwachung.
Verapamil erhöht Digoxin‑Spiegel, daher sind Dosisanpassung und Monitoring notwendig.
Weitere mögliche Interaktionen bestehen mit Antiarrhythmika, Antikoagulanzien und einigen Psychopharmaka.
| Interaktionspartner | Wirkung / Risiko |
|---|---|
| Grapefruitsaft | Erhöhung des Verapamilspiegels (CYP3A4) |
| Simvastatin | Erhöhtes Myopathierisiko durch höhere Blutspiegel |
| Betablocker | Erhöhtes Risiko für Bradykardie/AV‑Block |
| Digoxin | Erhöhte Digoxin‑Konzentration — Monitoring erforderlich |
Aktuelle Studien & Erkenntnisse
Überblick Über Studienlage (2022–2026)
In der Periode 2022–2026 bestätigen Reviews und Übersichtsarbeiten die etablierte Rolle von Verapamil bei Hypertonie, Angina und bestimmten Arrhythmien.
Neuere Arbeiten vergleichen Nicht‑DHP‑Calciumkanalblocker wie Verapamil mit DHP‑Vertretern wie Amlodipin, insbesondere bei Patienten mit tachykarden Arrhythmien oder ischämischer Herzkrankheit.
Deutsche kardiologische Fachgesellschaften (z. B. DGK) und ESC‑Leitlinien‑Adaptionen liefern Empfehlungen basierend auf diesen Daten.
Relevanz Für Patienten In Deutschland
Für Patientinnen und Patienten ist wichtiger als einzelne Studien die regelmäßige Einnahme, das Monitoring durch den Hausarzt und das Beachten von Wechselwirkungen.
Real‑World‑Daten zeigen gute Verträglichkeit bei älteren Patienten, erfordern aber engmaschige Kontrolle bei Komorbiditäten.
- Empfohlene Quellen: PubMed, ESC‑Leitlinien, Fachinformationen beim BfArM.
- Key‑Message: Regelmäßigkeit, Interaktionsprüfung und frühzeitiges Melden von Nebenwirkungen sind entscheidend.
Alternative Behandlungsmöglichkeiten
Vergleich Von Generika Und Originalpräparaten
Generika sind in Deutschland bioäquivalent zugelassen und in der Regel kostengünstiger als Originalpräparate.
Wechsel zwischen Original und Generikum sollte mit Hausarzt oder Apotheker abgestimmt werden, da sich Hilfsstoffe unterscheiden können.
Beispiele für Generika sind Verapamil‑ratiopharm, Verapamil Hexal oder Produkte von Stada.
Nutzen Und Risiken Alternativer Wirkstoffklassen
Alternativen zu Verapamil sind Diltiazem (ähnlicher Wirkmechanismus) und DHP‑Calciumkanalblocker wie Amlodipin.
Amlodipin ist stärker vasodilativ und kann häufiger periphere Ödeme verursachen, dafür weniger Bradykardie.
Beta‑Blocker (z. B. Metoprolol) sind bei bestimmten Indikationen eine Alternative, jedoch bei Arrhythmien nicht immer geeignet.
| Wirkstoffklasse | Typische Indikation | Häufige Nebenwirkung |
|---|---|---|
| Verapamil (Phenylalkylamin) | Hypertonie, Angina, SVT | Verstopfung, Bradykardie, Ödeme |
| Amlodipin (DHP) | Hypertonie, Angina | Ödeme, Flush |
| Betablocker | Ischämische Herzkrankheit, Tachykardie | Müdigkeit, Bradykardie |
- Vor‑ und Nachteile individuell mit Arzt abwägen.
Überblick Über Zulassung & Regulierung
BfArM, G‑BA, AMNOG
Fachinformationen und Zulassungsstatus für Verapamilpräparate sind beim BfArM abrufbar.
Das AMNOG‑Verfahren bewertet den frühen Nutzen neuer Originalpräparate; der G‑BA beeinflusst Verordnungsempfehlungen im GKV‑System.
Calan SR ist eine Markenbezeichnung, primär für den US‑Markt; in Deutschland sind Isoptin und Generika üblicher.
Praktische Folgen Für Patienten (E‑Rezept, Erstattung)
Verapamil ist rezeptpflichtig; Verordnungen erfolgen üblicherweise über Hausarzt oder Kardiologe und zunehmend per E‑Rezept.
GKV‑Versicherte zahlen eine Zuzahlung (10 %, mind. €5, max. €10) pro Packung; PKV‑Tarife variieren.
Patienten haben Anspruch auf Beratung durch die Apotheke und können Nebenwirkungen an das BfArM melden.
- Checkliste Für Patienten: Packungsbeilage/Fachinformation beim BfArM lesen, Medikationsplan aktualisieren, UAW an Apotheke/Arzt melden.
Häufig Gestellte Fragen
FAQ Deutscher Patienten
Kann ich Alkohol trinken?
Alkohol sollte vermieden werden, da er Schwindel und Hypotonie verstärken kann.
Was tun bei Verstopfung?
Ballaststoffreiche Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und Rücksprache mit dem Apotheker über geeignete Maßnahmen sind erste Schritte.
Darf ich Autofahren?
Nur wenn keine Schwindelattacken oder Bradykardie vorliegen; bei Symptomen nicht fahren.
Was, wenn ich eine Dosis vergesse?
Sobald Sie sich erinnern, die Dosis einnehmen, aber nicht doppelt nehmen, wenn die nächste Dosis bald ansteht.
Kann ich Verapamil in der Schwangerschaft nehmen?
Nur bei strenger Indikationsstellung durch Facharzt; Stillzeit ebenfalls nur nach Nutzen‑Risiko‑Abwägung.
- Weitere Informationen und Fachtexte finden Sie in der Packungsbeilage und auf der BfArM‑Website.
Hinweise Zur Richtigen Anwendung
Beratung Durch Apotheker Sowie Integration In Den Alltag
Lassen Sie sich bei jeder Verordnung in der Apotheke beraten, besonders bei Wechsel zwischen Original und Generikum.
Hausarzt oder Kardiologe entscheidet über Dosisanpassungen; der Apotheker unterstützt mit Wechselwirkungschecks.
Führen Sie einen Medikationsplan und zeigen Sie ihn bei jeder neuen Verordnung oder im Notfall vor.
Praktische Tipps (Aufbewahrung, Mitgabe Von Medikationsplan)
Bewahren Sie Verapamil bei 15–30 °C trocken und außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
Nutzen Sie eine Pillendose für die tägliche Erinnerung und führen Sie bei Reisen ein ausgedrucktes E‑Rezept oder Medikationsschema mit.
Bei starken Nebenwirkungen sofort Hausarzt oder Notaufnahme kontaktieren.
- Checkliste Für Das Apotheker‑Gespräch: Aktuelle Medikation vorlegen, bekannte Allergien/Hilfsstoffunverträglichkeiten nennen, Fragen zur Einnahme stellen.
- Notfallinfo Im Brieftasche: Medikamentenname (Verapamil), Dosis, Notfallkontakt.
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| Stadt | Region | Lieferzeit |
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| Berlin | Berlin | 5–7 Tage |
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| München | Bayern | 5–7 Tage |
| Köln | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
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| Düsseldorf | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
| Dortmund | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
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| Dresden | Sachsen | 5–9 Tage |
| Hannover | Niedersachsen | 5–9 Tage |
| Nürnberg | Bayern | 5–9 Tage |
| Bonn | Nordrhein‑Westfalen | 5–9 Tage |