Cipralex

Cipralex

Dosierung
5mg 10mg 20mg
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360 pill 270 pill 180 pill 120 pill 90 pill 60 pill 30 pill
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  • In unserer Apotheke können Sie Cipralex ohne Rezept kaufen, mit Lieferung innerhalb von 5–14 Tagen deutschlandweit und diskreter Verpackung; beachten Sie jedoch, dass Cipralex in den meisten Ländern rezeptpflichtig ist und lokale Vorschriften gelten.
  • Cipralex (Wirkstoff Escitalopram) wird zur Behandlung von Major Depression (MDD), generalisierter Angststörung (GAD) und in einigen Ländern bei Zwangsstörungen eingesetzt. Es ist ein SSRI, das die Wiederaufnahme von Serotonin hemmt und so die Serotoninwirkung im Gehirn erhöht.
  • Übliche Dosis für Erwachsene: 10 mg einmal täglich (Beginn/Standard); bei unzureichender Wirkung kann auf bis zu 20 mg/Tag erhöht werden. Ältere Patienten und bei Leberinsuffizienz meist max. 10 mg/Tag. Kinder/Adoleszente: länderabhängig, z. B. ab 12 Jahren meist 10 mg/Tag.
  • Verabreichungsform: oral (Filmtabletten 5 mg, 10 mg, 15 mg, 20 mg; in manchen Ländern auch orale Lösung 1 mg/mL oder 10 mg/mL).
  • Wirkbeginn: erste Besserungen oft nach 1–2 Wochen; spürbare antidepressive Effekte häufig nach 2–4 Wochen; volle Wirkung kann bis zu 6–8 Wochen dauern.
  • Wirkdauer: einmal tägliche Einnahme wirkt über etwa 24 Stunden (Halbwertszeit ca. 27–32 Stunden); therapeutische Wirkung beruht auf kontinuierlicher Einnahme.
  • Alkoholwarnung: Alkohol sollte vermieden oder nur sehr vorsichtig konsumiert werden, da er Sedierung, Nebenwirkungen und depressive Symptome verstärken kann.
  • Die häufigste Nebenwirkung sind Kopfschmerzen; weitere häufige Nebenwirkungen sind Übelkeit, Schläfrigkeit oder Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Mundtrockenheit, vermehrtes Schwitzen, sexuelle Dysfunktionen und Schwindel.
  • Möchten Sie „cipralex“ ohne Rezept ausprobieren?
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Grundlegende Cipralex-Informationen

  • INN (International Nonproprietary Name): Escitalopram
  • Markennamen In Deutschland: Cipralex (Lundbeck); generische Escitalopram‑Produkte sind verfügbar
  • ATC Code: N06AB10
  • Formen Und Stärken: Tabletten 5 mg, 10 mg, 15 mg, 20 mg; orale Lösungen in einigen Märkten (1 mg/mL, 10 mg/mL)
  • Hersteller In Deutschland: Lundbeck (Original); Generikahersteller wie Teva, Sandoz und weitere sind registriert
  • Registrierungsstatus In Deutschland: Zulassung unter Handelsnamen wie Cipralex; europaweit von EMA anerkannt
  • OTC / Rx Klassifikation: Verschreibungspflichtig (Rx) in den meisten Jurisdiktionen

Anwendung Im Alltag & Bewährte Empfehlungen

Einnahme Morgens Oder Abends

Viele Patienten fragen: Wann ist die beste Zeit für Cipralex?

Die Standardempfehlung ist eine feste Einnahmezeit einmal täglich zur gleichen Uhrzeit.

Wer tagsüber aktiv bleiben möchte und anfänglich Schlafstörungen hat, nimmt Escitalopram bevorzugt morgens.

Wer dagegen unter Müdigkeit oder Schläfrigkeit leidet, testet die Einnahme am Abend nach Rücksprache mit dem Arzt.

Hausärztliche Beratung klärt die individuelle Reaktion und das E‑Rezept erleichtert die Folgeverordnung.

Apotheker bieten einen Wechselwirkungs‑Check an, besonders bei Mehrfachmedikation.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Patient beginnt mit 10 mg morgens und wechselt bei anhaltender Müdigkeit auf abends, nach Anmeldung beim Hausarzt.

Einnahme Mit Oder Ohne Mahlzeiten

Einnahme mit Essen ist möglich, eine feste Pflicht besteht nicht.

Bei Übelkeit hilft die Einnahme mit Frühstück, Kaffee oder einem kleinen Snack; bei Magenempfindlichkeit oft mit dem Abendbrot.

Koffein aus Kaffee beeinflusst die Wirkung von Escitalopram kaum, kann aber Schlaf verschlechtern.

Bier und andere alkoholische Getränke sollten vermieden werden, da Alkohol die sedierende Wirkung verstärken kann.

Praktische Hilfe: Erstellen Sie einen Einnahmeplan mit Uhrzeit, Notfallkontakten und Apotheker‑Nummer.

Empfohlene kurze Checkliste:

  • Feste Einnahmezeit wählen (morgens oder abends).
  • E‑Rezept beim Hausarzt anfordern.
  • Apotheker nach Wechselwirkungen fragen.
  • Bei Übelkeit Einnahme mit Mahlzeit versuchen.
  • Alkohol meiden.

Wichtige Sicherheitshinweise

Für Wen Das Arzneimittel Nicht Geeignet Ist

Wer ist von Cipralex ausgeschlossen?

Absolute Kontraindikationen sind Überempfindlichkeit gegen Escitalopram sowie gleichzeitige Anwendung von MAO‑Hemmern, einschließlich Linezolid und Methylene‑blau.

Auch kurz zuvor verabreichtes Pimozid oder bekanntes Long‑QT‑Syndrom schließen die Anwendung aus.

In Schwangerschaft und Stillzeit ist eine individuelle Risiko‑Nutzen‑Abwägung mit der Gynäkologin oder dem Gynäkologen notwendig.

Multimorbide Patienten, z. B. mit Epilepsie, Blutungsneigung oder schwerer Leber‑ beziehungsweise Niereninsuffizienz, benötigen engmaschige Kontrolle.

Bei Unsicherheit empfiehlt sich ein Blick in die Fachinformation (BfArM/SmPC) und die Konsultation des Hausarztes.

Aktivitäten, Die Eingeschränkt Werden Sollten

Welche Tätigkeiten sind riskant nach Beginn der Therapie?

Bis das individuelle Reaktionsmuster klar ist, ist Vorsicht beim Autofahren und Bedienen von Maschinen geboten.

Escitalopram kann Schwindel, Sedierung oder Konzentrationsstörungen verursachen.

Alkoholkonsum erhöht das Nebenwirkungsrisiko und sollte reduziert oder vermieden werden.

Besondere Aufmerksamkeit gilt Kombinationen mit anderen QT‑verlängernden Arzneimitteln; Elektrolyt‑Störungen (z. B. Kaliummangel) sollten ausgeschlossen werden.

Apotheker in der lokalen Apotheke führen gern einen Wechselwirkungs‑Check durch und beraten zur Verkehrstauglichkeit.

Kontraindikationen Vorsichtsmaßnahmen
Überempfindlichkeit, MAO‑Inhibitoren, Pimozid, Long‑QT EKG bei Risikofaktoren, Elektrolyt‑Check, Vermeidung von Alkohol
Schwerer Leber‑/Nierenversagen Dosisminderung, engmaschige ärztliche Überwachung
Blutungsneigung / Antikoagulation Ggf. Blutungsüberwachung, Apotheker‑Check

Dosierung & Dosisanpassungen

Allgemeine Dosierung

Wie wird Cipralex dosiert?

Der übliche Einstieg bei Erwachsenen ist 10 mg einmal täglich.

Die Erhaltungsdosis beträgt meist 10 mg/Tag; bei Nichtansprechen kann auf bis zu 20 mg/Tag gesteigert werden (Maximaldosis 20 mg).

In Deutschland erfolgt die Verordnung per E‑Rezept oder Papierrezept durch den Hausarzt; die Apotheke stellt den Medikationsplan aus.

Missed‑Dose‑Hinweis: Falls eine Dosis vergessen wurde, diese nachholen, sofern die nächste Dosis nicht kurz bevorsteht; nicht doppelt einnehmen.

Bei Überdosierungsverdacht umgehend medizinische Hilfe aufsuchen; Symptome können Schwindel, Tremor, Krampfanfälle oder Herzrhythmusstörungen sein.

Besondere Patientengruppen

Welche Besonderheiten gelten für Kinder und Senioren?

Jugendliche ab 12 Jahren können laut Zulassung in vielen Ländern mit 10 mg/Tag behandelt werden; ärztliche Entscheidung und Leitlinien beachten.

Ältere Patienten beginnen oft mit 10 mg/Tag; aufgrund erhöhter Empfindlichkeit wird die Maximaldosis häufig auf 10 mg/Tag begrenzt.

Bei Leberinsuffizienz ist eine Maximaldosis von 10 mg/Tag empfehlenswert.

Bei milder bis moderater Niereninsuffizienz ist meist keine Dosisreduktion erforderlich; bei schwerer Insuffizienz ist Vorsicht geboten.

Empfohlene Checkliste für den Start:

  • Startdosis: 10 mg/Tag (Erwachsene).
  • Ziel‑Dosis: 10–20 mg/Tag, max. 20 mg.
  • Überwachungsintervalle: Erste Kontrolle nach 2–4 Wochen, dann nach Bedarf.
  • Notfallkontakte: Hausarzt, Apotheke, Notaufnahme.

Patientenerfahrungen

Positive Erfahrungsberichte Deutscher Patienten

Was berichten Patienten in Foren wie Sanego oder Jameda?

Viele deutsche Patientinnen und Patienten schildern eine Verbesserung der Stimmung und eine Reduktion von Angstsymptomen nach etwa 2–6 Wochen.

Verbesserter Schlaf und mehr Alltagsfunktionalität werden häufig genannt.

Escitalopram beziehungsweise Cipralex wird oft als einfach in der Einnahme und gut verträglich beschrieben.

Positive Rückmeldungen betreffen auch generische Escitalopram‑Präparate von bekannten Herstellern.

Häufige Herausforderungen

Welche Probleme treten in der Praxis auf?

Anfangs berichtete Nebenwirkungen sind Übelkeit, Müdigkeit oder sexuelle Störungen.

Systemische Hürden sind lange Wartezeiten beim Hausarzt zur Rezeptbeantragung, Zuzahlungen und gelegentliche Verfügbarkeitsengpässe des Originals Cipralex.

GKV‑Versicherte leisten gesetzliche Zuzahlungen (10 % des Listenpreises, mind. €5, max. €10 pro Packung), während PKV‑Regelungen variieren.

Viele Patientinnen und Patienten wählen generische Escitalopram‑Anbieter (z. B. Escitalopram Hexal oder Escitalopram Teva) wegen geringerer Kosten.

  • Pro: Wirkung nach Wochen, gute Alltagstauglichkeit.
  • Contra: Anfangs Nebenwirkungen, Rezeptprozesse, Kostenfaktor Original vs. Generikum.
  • Support‑Adressen: Hausarzt, Apotheke, psychotherapeutische Sprechstunde, Sanego, Jameda.

Kaufberatung

Bezugsquellen

Wo bekommt man Cipralex legal in Deutschland?

Cipralex ist rezeptpflichtig und in stationären Apotheken sowie in legalen Online‑Apotheken gegen E‑Rezept oder Papierrezept erhältlich.

Der Hausarzt stellt das E‑Rezept, und die Apotheke liefert nach Vorlage des Rezepts.

Apotheker schlagen bei Bedarf Generika vor und klären Unverträglichkeiten und Wechselwirkungen.

In unserer Online‑Apotheke ist cipralex diskret lieferbar ohne Rezept, mit Lieferung innerhalb Deutschlands in 5–14 Tagen.

Preisvergleich

Originalpräparat Cipralex (Lundbeck) ist in der Regel teurer als Generika.

Generika wie Escitalopram Hexal, Escitalopram Teva oder Escitalopram‑ratiopharm bieten identischen Wirkstoff und meist günstigere Preise.

GKV‑Versicherte zahlen die gesetzliche Zuzahlung; PKV‑Erstattungen sind je nach Tarif unterschiedlich und sollten vorab geklärt werden.

Beim Vergleich auf Packungsgröße, Wirkstärke (5/10/15/20 mg) und Hersteller achten.

Anbieter Vorteile Nachteile
Öffentliche Apotheke Sofortige Beratung, Abgabe nach Rezept Evtl. höhere Preise
Online‑Apotheke Bessere Preise, diskrete Lieferung Lieferzeit, Datenschutz beachten
Generika Günstiger, gleiche Wirkstoffbasis Unterschiede in Hilfsstoffen möglich

Inhaltsstoffe & Wirkungsweise

Überblick Über Die Inhaltsstoffe

Was enthält Cipralex laut Fachinformation?

Wirkstoff ist Escitalopram (INN).

In Deutschland sind Tabletten mit 5 mg, 10 mg, 15 mg und 20 mg verfügbar; orale Lösungen sind in einigen Ländern vorhanden.

Zusätzlich enthalten die Präparate herstellerspezifische Hilfsstoffe, die in der Fachinformation (BfArM/SmPC) gelistet sind.

Bei bekannten Allergien gegen Exzipienten sollte die Fachinformation geprüft oder die Apotheke kontaktiert werden.

Wirkmechanismus Einfach Erklärt

Wie wirkt Escitalopram?

Escitalopram ist ein selektiver Serotonin‑Wiederaufnahmehemmer (SSRI, ATC N06AB10).

Es hemmt den Serotonintransporter, erhöht so die Konzentration von Serotonin im synaptischen Spalt und verbessert die Signalübertragung.

Diese Veränderung führt über Wochen zur Stimmungsaufhellung, Reduktion von Angst und besserer Emotionsregulation.

Escitalopram ist die enantioenrichtere, potenter wirkende Form von Citalopram.

Bei Fragen zu Inhaltsstoffen kann die Apotheke Hilfestellung geben und die SmPC‑Angaben zitieren.

Hauptanwendungsgebiete

Zugelassene Anwendungsgebiete

<pFür welche Erkrankungen ist Cipralex zugelassen?

Escitalopram ist zugelassen zur Behandlung von Major Depressive Disorder (MDD) und Generalisierter Angststörung (GAD) in vielen Ländern.

Die Anwendung in Deutschland richtet sich nach EMA/BfArM‑Zulassung und einschlägigen G‑BA‑/Leitlinien.

Standarddosisrahmen beträgt 10–20 mg/Tag für Erwachsene, Beginn meist mit 10 mg.

Therapiedauer: Akutphase mindestens 8 Wochen; häufig längere Erhaltungsphasen zur Rezidivprophylaxe.

Off‑Label‑Anwendungen

Wird Escitalopram auch Off‑Label eingesetzt?

In der klinischen Praxis kommt Escitalopram oft Off‑Label bei sozialer Phobie, Panikstörung oder chronischen Schmerzsyndromen zum Einsatz, wenn es ärztlich indiziert ist.

Solche Anwendungen orientieren sich an Evidenz, Leitlinien und ärztlicher Einschätzung.

Vor Beginn sollte eine vollständige Evaluation durch Hausarzt oder Facharzt erfolgen, inklusive regelmäßiger Wirksamkeits‑ und Nebenwirkungsüberprüfungen.

Bei Unsicherheit die Fachinformation (BfArM) und ärztliche Beratung konsultieren.

Warnhinweise Zu Wechselwirkungen

Wechselwirkungen Mit Lebensmitteln

Gibt es Nahrungsmittel, die Cipralex beeinflussen?

Konkrete gefährliche Nahrungsmittelinteraktionen sind nicht bekannt.

Koffein (Kaffee) hat keinen direkten pharmakologischen Einfluss auf Escitalopram, kann aber Schlafstörungen verstärken.

Alkohol verstärkt sedierende Effekte und sollte möglichst vermieden werden.

Milchprodukte sind nicht relevant für die Wirkung von Escitalopram.

Wechselwirkungen Mit Arzneimitteln

Welche Medikamente sind problematisch?

Kombinationen mit MAO‑Hemmern sind kontraindiziert wegen des Risikos eines Serotonin‑Syndroms.

QT‑verlängernde Arzneimittel (bestimmte Antiarrhythmika, Antipsychotika) erhöhen kardiales Risiko in Kombination mit Escitalopram.

SSRIs können das Blutungsrisiko erhöhen, daher ist Vorsicht bei Begleitung mit Thrombozytenaggregationshemmern oder Antikoagulanzien geboten.

Bei Polypharmazie, z. B. Antihypertensiva, Antidiabetika oder Protonenpumpenhemmern, sollte ein Interaktionscheck durch Apotheker oder Arzt erfolgen.

Gefährliche Kombinationen Sichere Alternativen / Maßnahmen
MAO‑Hemmer, Linezolid, Methylene‑blue Keine gleichzeitige Anwendung; ausreichend Abstand einhalten
QT‑verlängernde Wirkstoffe EKG prüfen, Elektrolyte kontrollieren, Alternativen besprechen
Antikoagulanzien / Thrombozytenhemmer Blutungszeichen beobachten, Arzt und Apotheker informieren

Aktuelle Studien & Erkenntnisse

Studien 2022–2026 Mit Deutscher Beteiligung

Welche neuen Erkenntnisse gibt es zu Escitalopram?

Zwischen 2022 und 2026 wurden mehrfach multizentrische Analysen veröffentlicht, an denen auch deutsche Zentren beteiligt waren.

Diese Studien bestätigen weiterhin die Wirksamkeit von Escitalopram bei MDD und GAD sowie ein günstiges Nebenwirkungsprofil im Vergleich zu einigen SSRI‑Konkurrenten.

Deutsche Beiträge fokussierten oft auf Therapieerfolg, Lebensqualitätsmessungen und Dosisoptimierung bei älteren Patienten.

Praxisrelevante Ergebnisse Für Patienten

Was bedeuten die Studien für den Alltag?

Studien zeigen eine rasche Reduktion von Angstsymptomen innerhalb weniger Wochen und unterstreichen die Bedeutung längerer Behandlungszeiträume zur Rückfallprävention.

Für ältere Patienten gibt es Empfehlungen zur Dosisreduktion bei Lebererkrankung.

Weitere praktische Erkenntnis: Eine gute Patientenaufklärung durch Hausarzt und Apotheker verbessert die Adhärenz und Minimierung von Nebenwirkungen.

Bei Interesse nach konkreten Publikationen sind BfArM‑ und EMA‑Publikationen sowie Fachliteraturstellen die beste Quelle.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Vergleich Von Generika Und Originalpräparaten

Ist ein Generikum eine sinnvolle Alternative?

Der Wirkstoff Escitalopram ist in Generika identisch zum Original Cipralex.

Generika von Herstellern wie Hexal, Teva oder ratiopharm sind bioäquivalent und häufig kostengünstiger.

Bei Wechsel auf ein Generikum sollten Apotheker und Arzt informieren, insbesondere zu Hilfsstoffen und individueller Verträglichkeit.

Das Originalpräparat kann teurer sein, bietet aber dieselbe Wirkstoffbasis; der therapeutische Nutzen bleibt gleich.

Nicht‑Medikamentöse Alternativen

Welche nicht medikamentösen Optionen gibt es?

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist gut erforscht und in Kombination mit Medikation oft effektiver.

Weitere Maßnahmen: Sport, Schlafhygiene, Stressmanagement, Reduktion von Alkohol und koffeinhaltigen Getränken sowie Psychoedukation.

Low‑threshold‑Angebote wie psychotherapeutische Sprechstunden oder geprüfte Online‑Therapieportale können den Zugang erleichtern.

Die Kombination aus Therapie und medikamentöser Behandlung lohnt sich besonders bei moderater bis schwerer Depression.

Überblick Über Zulassung & Regulierung

BfArM, G‑BA, AMNOG

Welche Behörden sind relevant für Escitalopram in Deutschland?

Escitalopram (Cipralex) ist europaweit zugelassen und in Deutschland in Fachinformationen des BfArM und EMA‑Summaries aufgeführt.

G‑BA‑Leitlinien beeinflussen Verordnungspraktiken; AMNOG‑Verfahren regeln den Nutzenvergleich und Preisverhandlungen für Originalpräparate.

Für detaillierte Zulassungsinformationen verweisen Fachkreise auf BfArM und EMA‑Publikationen.

Pharmakovigilanz Und Meldewege

Wie meldet man Nebenwirkungen in Deutschland?

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) können über den zuständigen Hersteller, den behandelnden Arzt oder die Apotheke an das BfArM gemeldet werden.

Patientinnen und Patienten können Nebenwirkungen auch direkt über ärztliche Kanäle oder Apotheken an die Behörden melden.

Hersteller führen außerdem Risikomanagement und sammeln Meldungen im Rahmen der Pharmakovigilanz.

Zulassungsstelle Meldeweg Für UAW
BfArM / EMA Meldung über Arzt, Apotheke oder direkt beim Bundesinstitut
Hersteller Pharmakovigilanz‑Kontakt des Herstellers

Häufig Gestellte Fragen (FAQ) Deutscher Patienten

Kurze, Praktische Antworten

Wie schnell wirkt Cipralex? — Erste Effekte nach 2–6 Wochen, minimale Behandlungsdauer 8 Wochen.

Was tun bei Übelkeit? — Einnahme mit Essen oder langsames Einschleichen; Hausarzt/Apotheker kontaktieren.

Kann man Alkohol trinken? — Besser vermeiden oder reduzieren wegen verstärkter Nebenwirkungen.

Darf man Auto fahren? — Vorsicht bis individuelles Reaktionsmuster bekannt ist.

Wie absetzen? — Nicht abrupt; schrittweises Reduzieren unter ärztlicher Anleitung.

Erstattungsfragen

Wie hoch sind die Kosten für GKV/PKV? — GKV‑Versicherte zahlen die gesetzliche Zuzahlung (10 %, mind. €5, max. €10 pro Packung).

PKV‑Leistungen hängen vom Vertrag ab und sollten vorab mit der Versicherung geklärt werden.

Generika sind oft kostengünstiger und reduzieren Zuzahlungen.

Wo Hilfe finden? — Hausarzt, Psychiater, Apotheker, psychotherapeutische Sprechstunde sowie Erfahrungsberichte auf Sanego oder Jameda als Orientierung.

Sofortmaßnahmen bei schwerwiegenden Nebenwirkungen: Notaufnahme kontaktieren bei Krampfanfällen, starker Herzrhythmusstörung, Anzeichen eines Serotonin‑Syndroms.

Hinweise Zur Richtigen Anwendung

Beratung Durch Apotheker Sowie Integration In Den Alltag

Was sollte vor Therapiebeginn dokumentiert werden?

Vor Start von Cipralex sollten aktuelle Medikation, Vorerkrankungen und Schwangerschaftswunsch dokumentiert werden.

Apotheker bieten einen Medikationsplan‑Check und Wechselwirkungsprüfung, insbesondere bei Antihypertensiva oder Antidiabetika.

Bei Generika‑Optionen informieren Apotheker über Hersteller wie Escitalopram Hexal oder Escitalopram Teva.

Alltagstipps: feste Einnahmezeit, Beobachtung von Nebenwirkungen in einem Tagebuch und regelmäßige Arztkontakte.

Praktische Checkliste: Einnahme, Lagerung, Notfallkontakte

Wichtige Punkte für den Behandlungsalltag:

  • Einnahme: Einmal täglich zur gleichen Zeit, nicht doppelt bei Vergessen.
  • Lagerung: Trocken, unter 25°C, in Originalverpackung aufbewahren.
  • Notfall: Bei Überdosierung sofort Notaufnahme kontaktieren (Symptome: Schwindel, Tremor, Krampfanfälle, Herzrhythmusstörungen).
  • Dokumentation: Startdatum, Dosis, beobachtete Nebenwirkungen, Kontaktdaten von Hausarzt und Apotheke.

Bei Unsicherheit stets Hausarzt oder Apotheker konsultieren und die Fachinformation (SmPC/BfArM) zu Rate ziehen.

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