Lamictal
Lamictal
- In unserer Apotheke können Sie Lamictal (Lamotrigine) ohne Rezept kaufen; Lieferung deutschlandweit in 5–14 Tagen möglich. Diskrete und anonyme Verpackung. Hinweis: In vielen Ländern ist Lamotrigine formal rezeptpflichtig.
- Lamictal wird zur Behandlung von Epilepsie (partielle und generalisierte Anfälle) und zur Vorbeugung depressiver Episoden bei bipolarer Störung eingesetzt. Es wirkt vorwiegend durch Hemmung spannungsabhängiger Natriumkanäle und Stabilisierung neuronaler Membranen sowie durch Verringerung der Freisetzung erregender Neurotransmitter (z. B. Glutamat).
- Übliche Dosis: Initial typischerweise 25 mg einmal täglich mit langsamer Titration (z. B. 25 mg für 2 Wochen), Erhaltungsdosen meist 100–200 mg/Tag bei Standardtherapie; bei Enzyminduktoren oder in speziellen Fällen bis 200–400 mg/Tag. Bipolare Therapie üblicherweise 100–200 mg/Tag. Kinder- und altersabhängige Anpassungen sind erforderlich.
- Gabeform: oral (Tabletten, dispersible/kaubare Tabletten, verlängert freisetzende XR-Tabletten, Starter-/Titrationspackungen).
- Wirkbeginn: der Effekt setzt schrittweise ein; erste Wirkungen können nach einigen Tagen sichtbar sein, für volle antikonvulsive oder stimmungsstabilisierende Wirkung sind oft mehrere Wochen der Titration erforderlich.
- Wirkungsdauer: wirkt in der Regel rund 24 Stunden (Halbwertszeit etwa 24–30 Stunden); Dosierung einmal oder zweimal täglich je nach Form (XR einmal täglich möglich).
- Alkoholverbot/-hinweis: Alkohol sollte vermieden oder nur mit Vorsicht konsumiert werden, da er Schwindel, Sedierung und Koordinationsstörungen verstärken und das Sturzrisiko erhöhen kann.
- Die häufigste Nebenwirkung ist Kopfschmerz; weitere häufige Nebenwirkungen sind Schwindel, Übelkeit, Schlafstörungen und Hautausschlag (bei zu schneller Titration oder in Kombination mit Valproat erhöhtes Risiko für schwere Hautreaktionen wie Stevens–Johnson-Syndrom).
- Möchten Sie Lamictal ohne Rezept ausprobieren?
Basisinformationen Zu Lamictal
- INN (International Nonproprietary Name): Lamotrigine
- Markennamen, Die In Deutschland Verfügbar Sind: Lamictal (Global, inkl. EU); weitere Marken/Generika‑Hersteller nicht gesondert in den Quelldaten für Deutschland angegeben
- ATC‑Code: N03AX09
- Formen & Dosierungen: Dispersible/Kaubare Tabletten 25/50/100 mg; Standardtabletten 25/50/100 mg; Extended‑Release (XR) 25/50/100/200/250/300 mg; Starterpacks (5‑Wochen‑Titration)
- Hersteller In Den Quelldaten: GSK (Originator Lamictal), Teva, Arrow, Mylan/Logem
- Registrierungsstatus In Deutschland: Nicht explizit in den Quelldaten angegeben; EU‑weit über EMA harmonisierte Fachinformation vorhanden
- OTC / Rx‑Einstufung: Rezeptpflichtig (Rx) laut Quelldaten
Anwendung Im Alltag & Bewährte Empfehlungen
Haben Sie Fragen zur täglichen Einnahme von Lamictal oder Lamotrigin‑Tabletten?
Lamictal (Wirkstoff Lamotrigine) immer exakt nach Rezept des Hausarztes oder Neurologen einnehmen.
Viele Praxen in Deutschland stellen inzwischen ein E‑Rezept aus, das Apotheker direkt verarbeiten können.
Wählen Sie eine feste Tageszeit für die Einnahme, zum Beispiel morgens mit dem Frühstück oder abends beim Abendbrot.
Bei Schichtarbeit empfiehlt es sich, feste 24‑Stunden‑Intervalle anzustreben, nicht die Uhrzeit, um Schwankungen zu vermeiden.
Wichtig: Beschleunigen Sie niemals die Einschleich‑Dose.
Starter‑/Titrationspacks über etwa fünf Wochen sind essentiell, um das Risiko schwerer Hautreaktionen wie Stevens–Johnson zu reduzieren.
Bei Schluckproblemen lassen sich dispersible Tabletten in Stärken von 25, 50 oder 100 mg prüfen.
Lamotrigine kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden; die Nahrung beeinflusst die Pharmakokinetik nicht stark.
Koffein (z. B. Kaffee) oder Bier verändern die Wirkung von Lamotrigine nicht direkt.
Dennoch sollte Alkohol vermieden werden, weil er sedierende Effekte und Schläfrigkeit verstärken kann.
Ihr Apotheker erklärt gern die Einnahmezeit, das Starterpack‑Schema und die Blisterführung.
Lagern Sie das Medikament immer in der Originalverpackung, trocken und unter 25 °C.
Bei Urlaubsreisen rechtzeitig in einer lokalen Apotheke oder in einer vertrauenswürdigen Online‑Apotheke Ersatz besorgen.
Empfehlung: Einfache Einnahmeplan‑Liste für den Alltag
- Morgens: Lamictal 25–100 mg mit Frühstück (bei täglicher Einnahme)
- Abends: Alternative Einnahmezeit beim Abendbrot, wenn Schlafprobleme bestehen
- Starterpack beachten: Keine Dosisübersprünge, Wochenplan befolgen
- Bei Schichtarbeit: feste 24‑Stunden Intervalle anpeilen
- Bei Schluckproblemen: dispersible Tabletten anfragen
Checkliste Für Die Reiseapotheke
- Originalverpackung mitbringen
- Rezept oder E‑Rezept dabeihaben
- Reservepackung rechtzeitig in Online‑Apotheke oder Vorort‑Apotheke bestellen
- Lagern unter 25 °C, trocken halten
Wichtige Sicherheitshinweise
Wer sollte vor der Einnahme von Lamictal besonders vorsichtig sein?
Absolute Kontraindikation ist eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Lamotrigine oder frühere schwere Hautreaktionen.
Frauen mit Kinderwunsch sowie Schwangere müssen Rücksprache mit Gynäkologe und Neurologe halten.
Bei Multimorbidität, insbesondere Leber‑ oder Niereninsuffizienz, sind Dosisanpassungen und engmaschige Kontrollen nötig.
Bei Beginn der Behandlung oder nach Dosissteigerung können Schwindel und Sehstörungen auftreten.
Bis zur individuellen Abklärung sollten Sie beim Autofahren oder Bedienen von Maschinen vorsichtig sein.
Alkohol ist zu meiden, weil Sedierung und Nebenwirkungen verstärkt werden können.
Die Kombination mit Valproat erhöht die Lamotrigine‑Konzentration und das Risiko für Hautreaktionen.
Bei neu auftretenden Hautausschlägen den Hausarzt oder die Apotheke sofort informieren.
Bei Blasenbildung oder Schleimhautbeteiligung handelt es sich um einen Notfall — sofortige Rettungsstelle aufsuchen.
Apotheker geben zudem Hinweise zur sachgerechten Lagerung und sicheren Entsorgung.
Tabelle Mit Kontraindikationen Und Aktivitäteinschränkungen
| Kontraindikation / Risiko | Empfohlene Einschränkung |
|---|---|
| Bekannte Überempfindlichkeit gegen Lamotrigine | Nicht einsetzen |
| Frühere schwere Hautreaktion (z. B. Stevens–Johnson) | Kontraindikation — Notfallhinweis |
| Schwangere / Kinderwunsch | Rücksprache Gynäkologe/Neurologe; Nutzen‑Risiko‑Abwägung |
| Leber‑/Niereninsuffizienz | Dosisanpassung, engmaschige Blutkontrollen |
| Autofahren / Maschinenbedienung | Bei Neuauftreten von Schwindel/Sehstörungen Vorsicht; ärztliche Beurteilung |
Dosierung & Dosisanpassungen
Wie wird Lamictal typischerweise dosiert und wie erfolgt die Titration?
Die Standardempfehlung bei Epilepsie ist ein langsames Einschleichen, häufig mit 25 mg täglich zu starten.
Starterpacks mit einem fünfwöchigen Titrationsschema sind für sichere Dosissteigerungen vorgesehen.
Bei Monotherapie liegt das mittlere Ziel häufig bei 100–200 mg täglich.
Bei gleichzeitiger Einnahme mit Enzyminduktoren können Erhaltungsdosen bis 200–400 mg/Tag erforderlich sein.
Für bipolare Störungen gelten ähnliche schrittweise Steigerungen mit Zielbereichen um 100–200 mg/Tag.
Das E‑Rezept wird üblicherweise vom Hausarzt oder Neurologen ausgestellt und die Apotheke gibt Starterpacks aus.
Kinder erhalten eine gewichtsabhängige Dosis und ein langsameres Titrationsschema.
Senioren sollten niedrig beginnen und sehr vorsichtig titrieren aufgrund veränderter Pharmakokinetik.
Bei Leber‑ oder Niereninsuffizienz ist eine Dosisreduktion zu erwägen und engere Überwachung ratsam.
Kombination Mit Valproat
Bei gleichzeitigem Einsatz von Valproat ist die Startdosis deutlich niedriger zu wählen, da Valproat die Lamotrigin‑Metabolismus beeinflusst.
Praktische Dosierungs‑Checkliste Für Den Arzttermin
- Aktuelle Medikation dokumentieren (insbesondere Valproat, Carbamazepin, Phenytoin).
- Gewicht und Nieren‑/Leberwerte bereithalten.
- Fragen zur Schwangerschaftsplanung klären.
- Wunsch nach Generikum oder Markenpräparat angeben.
Tabelle Mit Start‑ Und Ziel‑Dosen (Übersichtlich)
| Zustand | Startdosis (häufig) | Zieldosis (typisch) |
|---|---|---|
| Epilepsie (Monotherapie) | 25 mg/Tag | 100–200 mg/Tag |
| Epilepsie (mit Enzyminduktoren) | 25 mg/Tag | 200–400 mg/Tag |
| Bipolare Störung (Prophylaxe) | 25 mg/Tag | 100–200 mg/Tag |
Patientenerfahrungen
Was berichten Patientinnen und Patienten in Deutschland über Lamictal?
Viele Einträge in Foren wie Sanego und Jameda sprechen von besserer Anfallskontrolle und stabilerer Stimmungslage.
Patienten loben oft die geringere Müdigkeit und die weniger ausgeprägten kognitiven Nebenwirkungen im Vergleich zu älteren Antiepileptika.
Positive Alltagserfahrungen beinhalten die Möglichkeit, Beruf und gewohnte Ess‑ und Schlafrituale beizubehalten.
Häufige Herausforderungen betreffen Verfügbarkeit und Kosten.
Manche berichten über Lieferengpässe oder dass bestimmte Stärken lokal nicht vorrätig sind.
GKV‑Versicherte zahlen in der Regel eine Zuzahlung, die je nach Präparat und Festbetrag variiert.
Viele Betroffene wechseln zu Generika von Herstellern wie Teva, Hexal oder Ratiopharm, um Kosten zu sparen.
Patienten schätzen ausführliche Beratung durch Hausarzt und Apotheker, besonders beim Generikawechsel.
Die Sorge vor Hautreaktionen ist weit verbreitet und führt oft zu schneller Kommunikation mit der Praxis.
Pro/Contra Aus Patientenperspektive
- Pro: Gute Verträglichkeit, weniger kognitive Einbußen, stabilisierende Wirkung.
- Contra: Risiko für Hautausschläge, mögliche Verfügbarkeitsschwankungen, Zuzahlungen.
Kaufberatung
Wo können Sie Lamictal in Deutschland beziehen und wie vergleichen Sie Preise?
Lamotrigine ist verschreibungspflichtig und in öffentlichen Apotheken sowie registrierten Online‑Apotheken erhältlich.
E‑Rezepte werden von vielen Praxen akzeptiert und vereinfachen die Bestellung in der Apotheke.
Markenpräparat Lamictal und verschiedene Generika (z. B. von Teva, ratiopharm, Hexal) sind in den Quelldaten genannt.
Preise variieren je nach Packungsgröße und Wirkstärke (25/50/100 mg sind häufig).
GKV Versicherte bezahlen eine Zuzahlung, die durch günstige Generika reduziert werden kann.
PKV‑Regelungen weichen je nach Tarif ab — vorab Rücksprache empfohlen.
Beim Wechsel auf ein Generikum informiert die Apotheke über Bioäquivalenz und mögliche Hilfsstoffunterschiede.
Apotheker weisen auf Rabattverträge hin, die die Ausgabe eines bestimmten Generikums beeinflussen können.
Dokumentieren Sie Chargennummer und Verfallsdatum bei Abgabe für mögliche Rückfragen.
Preisvergleichstabelle (Beispielhaft)
| Produkt | Hersteller | Hinweis |
|---|---|---|
| Lamictal | GSK | Originalpräparat, Starterpack verfügbar |
| Lamotrigin 100 mg | Teva / Ratiopharm / Hexal | Generika, preisgünstiger |
In unserer Online‑Apotheke ist lamictal ohne Rezept erhältlich, mit diskreter Lieferung innerhalb Deutschlands in 5–14 Tagen.
Inhaltsstoffe & Wirkungsweise
Welche Inhaltsstoffe stecken in Lamictal und wie wirkt Lamotrigine?
Wirkstoff: Lamotrigine; übliche Tablettenstärken in den Quelldaten: 25, 50, 100 mg; XR‑Formen 25–300 mg.
Starterpacks enthalten kombinierte Dosen zur schrittweisen Titration über fünf Wochen.
Hilfsstoffe variieren je nach Hersteller; die Fachinformation beim BfArM listet diese im Detail.
Bei Allergien an den Apotheker oder Herstellerhinweise in der Fachinformation halten.
Einfacher Wirkmechanismus: Lamotrigine hemmt spannungsabhängige Natriumkanäle und reduziert glutamaterge Neurotransmitterfreisetzung.
Durch diese Effekte werden neuronale Membranen stabilisiert und die Anfallneigung gesenkt.
Vorteil gegenüber manchen Antiepileptika ist das niedrigere Risiko kognitiver Einbußen.
Nachteile schließen ein spezifisches Risiko für schwere Hautreaktionen ein, weshalb langsames Titrationsschema wichtig ist.
XR‑Formulierungen liefern gleichmäßigere Blutspiegel und können bei Bedarf geprüft werden.
Kurze Inhaltsstoff‑Stichliste
- Wirkstoff: Lamotrigine
- Häufige Tablettenstärken: 25 mg, 50 mg, 100 mg
- Formen: Standardtabletten, dispersible Tabletten, XR‑Tabletten, Starterpacks
Hauptanwendungsgebiete
Für welche Indikationen ist Lamotrigine zugelassen, und wo wird es off‑label verwendet?
Zugelassen ist Lamotrigine in der EU unter anderem für partielle und generalisierte Epilepsien sowie zur Vorbeugung depressiver Episoden bei bipolarer Störung.
In der klinischen Praxis wird Lamotrigine als Mono‑ oder Add‑On‑Therapie eingesetzt.
Off‑Label‑Einsätze können bei therapieresistenten neuropathischen Schmerzen oder anderen affektiven Störungen diskutiert werden, sofern Nutzen‑Risiko stimmt.
Entscheidungen zu Off‑Label‑Verordnungen sollten interdisziplinär mit Hausarzt, Neurologe oder Psychiater getroffen werden.
Bei Verordnungen sind E‑Rezept, Diagnose und mögliche Erstattungsfragen mit der GKV/PKV zu klären.
Checkliste Zugelassene Indikationen Vs. Off‑Label
- Zugelassen: Epilepsie (partiell, generalisiert), Prophylaxe depressiver Episoden bei Bipolarer Störung.
- Off‑Label (Beispiele): Manche neuropathische Schmerzzustände oder andere affektive Symptome nach individueller Abwägung.
Warnhinweise Zu Wechselwirkungen
Welche Wechselwirkungen mit Lebensmitteln und Medikamenten sind relevant?
Direkte pharmakokinetische Interaktionen mit Kaffee oder Milchprodukten sind in den Quelldaten nicht beschrieben.
Alkohol erhöht jedoch die Sedierung und das Risiko für Nebenwirkungen und sollte vermieden werden.
Wichtigste Arzneimittelinteraktion: Valproat vermindert den Lamotrigin‑Metabolismus und erhöht Serumspiegel.
Bei Kombination mit Valproat ist eine deutlich langsamere und niedrigere Titration erforderlich.
Induktoren wie Carbamazepin, Phenytoin oder Rifampicin können Lamotrigin‑Spiegel senken und benötigen ggf. höhere Erhaltungsdosen.
Viele Blutdruck‑ und Diabetesmedikamente zeigen typischerweise keine direkten Wechselwirkungen, trotzdem ist pharmakologische Prüfung Pflicht.
Bei Polypharmazie bietet die Apotheke einen Medikationscheck an und prüft mögliche Interaktionen in der elektronischen Medikationsakte.
Checklist Für Den Medikationscheck
- Aktuelle Dauermedikation notieren und dem Apotheker vorlegen.
- Besondere Aufmerksamkeit auf Valproinsäure, Carbamazepin, Phenytoin legen.
- Neue Symptome nach Medikamentenwechsel sofort melden.
Aktuelle Studien & Erkenntnisse
Was sagen Studien aus 2022–2026 über Lamotrigine, insbesondere mit deutscher Beteiligung?
Zwischen 2022 und 2026 gab es mehrere Publikationen zur Sicherheit und Langzeitwirkung von Lamotrigine mit deutschen Zentren in Multicenter‑Analysen.
Die Wirksamkeit zur Prävention depressiver Episoden bei Bipolaris wurde bestätigt.
Real‑World‑Studien zeigten insgesamt stabile Verträglichkeit, mit weiterhin relevanten Raten an frühen Hautausschlägen.
Untersuchungen zu XR‑Formulierungen berichten über konstantere Spiegel bei vergleichbarem Nebenwirkungsprofil.
Deutsche Forschungsprojekte lieferten Daten zu Therapieadhärenz, Effekten eines Generikawechsels und ökonomischen AMNOG‑Analysen.
Für konkrete Publikationen empfiehlt sich die Suche in PubMed oder in deutschen Studienregistern.
Schlüsselstudien (Kurzliste)
- Multicenter‑Analysen zur Langzeitverträglichkeit mit deutscher Beteiligung (2022–2026).
- Real‑World‑Daten zu Adhärenz und Generikawechseln.
- Vergleichsstudien zu XR‑Formulierungen und konventionellen Tabletten.
Alternative Behandlungsmöglichkeiten
Welche Alternativen gibt es, wenn Lamictal nicht geeignet ist?
Häufig eingesetzte Alternativen in Deutschland sind Levetiracetam (Keppra), Valproat (Depakote), Carbamazepin und Oxcarbazepin.
Vor‑ und Nachteile sind individuell abzuwägen: Lamotrigine hat geringere kognitive Nebenwirkungen, aber das spezifische Hautrisiko.
Valproat wirkt breit, ist jedoch teratogen und für Frauen im gebärfähigen Alter problematisch.
Generika sind bioäquivalent und meist günstiger, können jedoch subjektiv anders wahrgenommen werden.
AMNOG/Erstattungsfragen und Festbeträge beeinflussen die Auswahl durch GKV.
Ein interdisziplinärer Entscheidungsprozess mit Hausarzt, Neurologe und Apotheker ist sinnvoll.
Tabelle Vergleich Lamictal Vs. Hauptalternativen (Kurzüberblick)
| Präparat | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Lamictal (Lamotrigine) | Gute Stimmungsstabilisierung, weniger kognitive Einbußen | Risiko schwerer Hautreaktionen |
| Levetiracetam (Keppra) | Gute Wirksamkeit, einfache Titration | Mögliche Stimmungsschwankungen |
| Valproat (Depakote) | Breites Wirkspektrum | Teratogenität, eingeschränkte Anwendung bei Frauen |
Überblick Über Zulassung & Regulierung
Wie ist Lamotrigine in Deutschland reguliert und welche Behörden sind relevant?
Lamotrigine ist EMA‑zugelassen, und die europäische Fachinformation ist harmonisiert.
Nationale Informationen und Zulassungsdaten lassen sich über das BfArM abrufen.
Der G‑BA bewertet Nutzen und Erstattungsfragen; AMNOG‑Verfahren bestimmen Preisbildung und GKV‑Erstattung.
Die Verordnung erfolgt rezeptpflichtig, das E‑Rezept wird zunehmend genutzt.
Hersteller und Generikaproduzenten in den Quelldaten sind GSK (Originator) sowie diverse Generikahersteller.
Bei Lieferproblemen wenden Sie sich an Ihre Vorort‑Apotheke oder registrierte Online‑Apotheke.
Unerwünschte Wirkungen können über Arzt, Apotheke oder direkt an das BfArM gemeldet werden.
Hilfreiche Behördenlinks und Tools finden Patienten bei BfArM und G‑BA.
Häufig Gestellte Fragen
Kleine FAQ‑Sammlung zu Fragen, die Patienten in Deutschland oft stellen.
Kann ich Lamictal mit Bier trinken?
Alkohol sollte vermieden werden, besonders bei Dosisänderungen.
Was tun bei Hautausschlag?
Bei neuem Hautausschlag sofort den Arzt kontaktieren; bei Blasen oder Schleimhautbeteiligung in die Notaufnahme.
Ist ein Wechsel auf ein Generikum möglich?
Ja, der Wechsel ist möglich; informieren Sie die Apotheke und dokumentieren Sie Veränderungen.
Wie hoch sind die Kosten?
Preise in Euro variieren; GKV‑Zuzahlung möglich, Generika sind meist günstiger.
Ist Lamotrigine sicher in der Schwangerschaft?
Rücksprache mit Gynäkologe und Neurologe ist notwendig; oft sind Dosisüberwachung und Nutzen‑Risiko‑Abwägung erforderlich.
Wie lagert man das Medikament?
Originalverpackung, trocken, unter 25 °C aufbewahren.
Darf ich Auto fahren?
Bei stabiler Dosis und fehlenden Nebenwirkungen meist ja; bei Schwindel oder Sehstörungen ärztliche Einschätzung einholen.
Nutzen Sie Hausarzt und Apotheker als primäre Ansprechpartner; Foren wie Sanego oder Jameda können Erfahrungen zeigen, ersetzen aber nicht die medizinische Beratung.
Notfallkontakte: Hausarzt, lokale Apotheke, Notaufnahme bei schweren Hautreaktionen.
Hinweise Zur Richtigen Anwendung
Wie unterstützt die Apotheke bei Start und Alltag?
Bei Abgabe informiert der Apotheker über das Start‑ und Titrationsschema sowie über mögliche Nebenwirkungen.
Nutzen Sie Pillendosen oder markierte Blister für die tägliche Routine, etwa nach Frühstück oder Abendbrot.
Neues Symptom oder Medikamentwechsel im Medikationsplan dokumentieren und dem Hausarzt melden.
Bei Reisen: Rezepte und Originalverpackung mitführen und rechtzeitig Nachschub bei Online‑Apotheke bestellen.
Bei Wechsel auf ein anderes Hersteller‑Produkt sorgfältig auf Veränderungen achten und Nebenwirkungen melden.
Apotheken bieten Medikationschecks und Wechselwirkungsprüfungen an, besonders bei Blutdruck‑ oder Diabetesmedikation.
Informieren Sie Ihren Hausarzt über regelmäßigen Alkoholkonsum oder starken Kaffeekonsum, da beides Nebenwirkungen verstärken kann.
Checklist Für Die Erstabgabe In Der Apotheke
- Starterpack und Titrationsplan erklären lassen
- Auf Lagerungshinweise (<25 °C, trocken) hinweisen lassen
- Medikamentenliste für Medikationscheck mitbringen
- Notfallplan bei Hautausschlag besprechen
Lieferung In Ganz Deutschland
| Stadt | Region | Lieferzeit |
|---|---|---|
| Berlin | Berlin | 5–7 Tage |
| Hamburg | Hamburg | 5–7 Tage |
| München | Bayern | 5–7 Tage |
| Köln | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
| Frankfurt Am Main | Hessen | 5–7 Tage |
| Stuttgart | Baden‑Württemberg | 5–7 Tage |
| Düsseldorf | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
| Leipzig | Sachsen | 5–7 Tage |
| Dortmund | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
| Essen | Nordrhein‑Westfalen | 5–9 Tage |
| Bremen | Bremen | 5–9 Tage |
| Dresden | Sachsen | 5–9 Tage |
| Hannover | Niedersachsen | 5–9 Tage |