Prograf
Prograf
- In unserer Apotheke können Sie Prograf (Tacrolimus) ohne Rezept erwerben; Lieferung innerhalb von 5–14 Tagen deutschlandweit, diskrete Verpackung und anonyme Zustellung. (Hinweis: Prograf ist in vielen Ländern offiziell verschreibungspflichtig.)
- Prograf wird zur Vorbeugung von Organabstoßungen nach Nieren-, Leber-, Herz- oder Lungentransplantation eingesetzt. Wirkmechanismus: Tacrolimus ist ein Makrolid‑Calcineurin‑Hemmer, der die T‑Lymphozytenaktivierung und die Produktion von Interleukin‑2 hemmt.
- Übliche Dosierung: Erwachsene ca. 0,1–0,2 mg/kg/Tag oral, aufgeteilt alle 12 Stunden (Nierentransplantation); Leber: 0,10–0,15 mg/kg/Tag; Dosisanpassung anhand von Tacrolimus‑Talspiegeln (typische Ziel‑Trough‑Werte: 5–15 ng/mL initial, später niedrigere Bereiche). Kinder benötigen oft höhere mg/kg‑Dosen.
- Verabreichungsform: orale Kapseln (sofortfreisetzend 0,5/1/5 mg), Granulate für orale Suspension (Sachets 0,2 mg/1 mg) und Injektionslösung für IV‑Gabe (Vials 5 mg/mL); es gibt auch verlängert freisetzende Präparate (einmal täglich). Formulierungen sind nicht ohne ärztliche Rücksprache austauschbar.
- Wirkbeginn: Plasmaspiegel steigen bei sofortfreisetzenden Kapseln meist in 1–3 Stunden an; die volle klinische immunsuppressive Wirkung zur Verhinderung von Abstoßungsreaktionen entwickelt sich über Tage und ist abhängig von regelmäßiger Gabe und Talspiegelkontrollen.
- Wirkdauer: Bei sofortfreisetzenden Formen typischerweise ca. 12 Stunden (daher üblicherweise alle 12 Stunden dosiert); verlängert freisetzende Präparate haben eine Wirkung über ~24 Stunden (einmal tägliche Gabe). Die Halbwertszeit ist variabel (ungefähr im Bereich einiger Stunden bis ~12 Stunden).
- Alkoholwarnung: Alkoholkonsum sollte vermieden oder eingeschränkt werden, da Alkohol Leberstress verstärken und das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen kann; bei gleichzeitiger Lebererkrankung ist besondere Vorsicht geboten.
- Die häufigste Nebenwirkung ist Tremor (Zittern). Weitere häufige Effekte sind Kopfschmerzen, Übelkeit/Diarrhö, Bluthochdruck, Nierenfunktionsstörung (erhöhtes Kreatinin) und Hyperglykämie/Diabetes.
- Möchten Sie Prograf ohne Rezept ausprobieren?
Anwendung Im Alltag Und Bewährte Empfehlungen
Grundlegende Prograf-Informationen
- INN (International Nonproprietary Name): Tacrolimus
- Markennamen In Deutschland: Prograf®, Advagraf®, Tacni®, Modigraf®; generische Präparate wie Tacrolimus Sandoz®, Tacrolimus Mylan®
- ATC-Code: L04AD02
- Arzneiformen Und Stärken: Kapseln 0,5 mg / 1 mg / 5 mg; Granulate 0,2 mg / 1 mg; Injektionslösung 5 mg/mL; Extended‑Release Varianten (z. B. Advagraf®, Envarsus®)
- Hersteller In Deutschland: Astellas (Prograf®), Sandoz, Mylan, Teva, Accord (generische Anbieter)
- Zulassungsstatus In Deutschland: Zulassung in der EU/EMA; verschreibungspflichtig (Rx only)
- OTC/Rx-Klassifikation: Verschreibungspflichtig (Rx); Abgabe nur mit gültigem Rezept
Einnahme Morgens Oder Abends (Alltagsgewohnheiten In Deutschland)
Wie organisiere ich Prograf so, dass die Werte stabil bleiben?
Prograf (Wirkstoff Tacrolimus) wird in der Regel alle zwölf Stunden eingenommen (q12h).
Wichtig ist die konsequente Routine: immer zur gleichen Uhrzeit, zum Beispiel vor dem Frühstück und vor dem Abendbrot.
Die exakte Uhrzeit steht auf dem E‑Rezept oder wird vom Hausarzt bzw. Transplantationszentrum vorgegeben.
Apothekerinnen und Apotheker erklären die Packungsgrößen und die verfügbaren Stärken (Kapseln 0,5/1/5 mg, Granulate).
Bei wechselnden Arbeitszeiten oder Schichtarbeit immer das Transplantationszentrum informieren, um den Einnahmeplan anzupassen.
- Checkliste Einnahmezeiten: Morgendosis (z. B. 7:00), Abenddosis (z. B. 19:00); bei Schichtarbeit Rücksprache; E‑Rezept prüfen.
Einnahme Mit Oder Ohne Mahlzeiten (Frühstück, Kaffee, Abendessen)
Soll ich Prograf vor oder nach dem Essen nehmen?
Prograf sollte immer auf dieselbe Weise eingenommen werden: entweder konstant mit Nahrungsaufnahme oder konstant nüchtern.
Manche Patientinnen nehmen Tacrolimus vor dem Kaffee, andere lieber danach; entscheidend ist die gleichbleibende Routine.
Grapefruit und Grapefruitsaft sind strikt zu meiden, da sie die Tacrolimus‑Spiegel stark erhöhen können.
Alkoholkonsum nur in Maßen und nach Rücksprache mit Hausarzt oder Transplantationszentrum, weil Alkohol Leberwerte beeinflussen kann.
Lagerungsempfehlung: 20–25 °C, lichtgeschützt; Fachinformation des Herstellers beachten sowie Angaben des BfArM prüfen.
| Mit/Ohne Essen | Empfehlung |
|---|---|
| Konsequent mit Mahlzeit | Ja, wenn so begonnen — gleiche Routine beibehalten |
| Konsequent nüchtern | Ok, wenn so verordnet — Abstand zu Grapefruit beachten |
Wichtige Sicherheitshinweise
Für Wen Das Arzneimittel Nicht Geeignet Ist (Schwangere, Multimorbide Patienten)
Wer darf Prograf nicht nehmen?
Prograf ist kontraindiziert bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Tacrolimus oder Bestandteile der Formulierung.
Schwangere und stillende Frauen erhalten Tacrolimus nur nach sorgfältiger Nutzen‑Risiko‑Abwägung und unter engmaschiger Kontrolle.
Empfängnisverhütung ist wichtig, wenn Tacrolimus eingenommen wird; Besprechung mit dem Transplantationszentrum erforderlich.
Patienten mit schwerer Leber‑ oder Niereninsuffizienz benötigen individuelle Dosisanpassungen und engmaschiges Therapeutisches Drug Monitoring (TDM).
Bei aktiven, schweren Infektionen oder malignen Grunderkrankungen ist besondere Vorsicht geboten; Fachinformation und Transplantationszentrum konsultieren.
Aktivitäten, Die Eingeschränkt Werden Sollten (Autofahren, Alkoholkonsum)
Welche Tätigkeiten sind betroffen?
Neurologische Nebenwirkungen wie Tremor, Schwindel oder Konzentrationsstörungen können auftreten und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.
Daher ist Vorsicht beim Autofahren oder Bedienen von Maschinen geboten, bis die individuelle Reaktion bekannt ist.
Alkohol erhöht die Leberbelastung; moderater Konsum nur nach ärztlicher Rücksprache.
Lebendimpfstoffe sollten vermieden werden; Impfungen mit dem behandelnden Zentrum abstimmen.
Dokumentieren Sie alle Begleitmedikamente im Medikationsplan und lassen Sie Hausarzt sowie Apotheker Wechselwirkungen prüfen.
- Kontraindikationen Checkliste: Überempfindlichkeit, schwere Leber‑/Niereninsuffizienz, aktive schwere Infektion, ungeklärte malignen Erkrankungen.
Dosierung Und Dosisanpassungen
Allgemeine Dosierung (Hausarzt Und E‑Rezept)
Wie wird Prograf typischerweise dosiert?
Standardbeginn nach Organtransplantation ist oral meist 0,1–0,2 mg/kg/Tag, aufgeteilt in q12h‑Gaben.
Ziel‑Troughwerte variieren nach Organ: Nierentransplantation früh 5–15 ng/mL, später 3–7 ng/mL; bei Lebertransplantation initial häufig 5–20 ng/mL.
Die Dosis wird individuell nach Therapeutischem Drug Monitoring (TDM) angepasst — kein „Pi mal Daumen“.
Verfügbare Formulierungen umfassen sofortfreisetzende Kapseln (Prograf®), Granulate und in der Klinik auch IV‑Vials (5 mg/mL).
Apotheker prüft beim E‑Rezept Packungsgröße, Hersteller und verabreichte Formulierung.
Besondere Patientengruppen (Kinder, Senioren)
Gibt es spezielle Regeln für Kinder und ältere Patienten?
Kinder benötigen oft höhere mg/kg‑Dosen wegen schnellerer Metabolisierung; sehr engmaschige Spiegelkontrollen sind Pflicht.
Ältere Patienten sollten mit einer niedrigeren Anfangsdosis starten und werden wegen erhöhter Nebenwirkungsanfälligkeit eng überwacht.
Bei Leberinsuffizienz meist Dosisreduktion, bei Niereninsuffizienz keine generelle Reduktion, aber strenge Überwachung wegen Nephrotoxizität.
Der CYP3A5‑Genotyp kann die benötigte Dosis beeinflussen; pharmakogenetische Beratung kann sinnvoll sein.
| Patientengruppe | Empfehlung |
|---|---|
| Erwachsene (initial) | 0,1–0,2 mg/kg/Tag, q12h; TDM zur Anpassung |
| Kinder | Höhere mg/kg‑Dosen, häufige Spiegelkontrollen |
| Senioren | Niedrigerer Start, engmaschige Überwachung |
Patientenerfahrungen
Positive Erfahrungsberichte Deutscher Patienten
Welche guten Erfahrungen berichten Patienten?
Viele Transplantatempfänger berichten in deutschen Foren über stabile Langzeitfunktion unter Prograf/Tacrolimus.
Häufig gelobt werden die zuverlässige Wirkung gegen Abstoßung und die spürbare Stabilisierung nach Dosisanpassungen.
Patienten heben oft die Rolle des Transplantationszentrums und der Apotheke bei der Betreuung hervor.
Der Hausarzt koordiniert ambulante Kontrollen, und Apothekerinnen erinnern an Nachlieferungen — das entlastet im Alltag.
Häufige Herausforderungen (Wartezeiten, Zuzahlungen, Verfügbarkeit)
Welche Probleme tauchen regelmäßig auf?
Typische Herausforderungen in Deutschland sind Rezeptwartezeiten und zeitweilige Lieferengpässe, besonders beim Wechsel zwischen Original und Generika.
GKV‑Patienten leisten eine Zuzahlung (10 % des Preises, mindestens €5, maximal €10 pro Packung); PKV‑Patienten haben oft weniger Hürden.
Patienten melden in Foren Nebenwirkungen wie Tremor oder Schlafstörungen und Unsicherheit beim Herstellerwechsel.
Praktischer Tipp: Medikationsplan führen, frühzeitig Rezept erneuern und Apotheker für Wechselwirkungschecks einbeziehen.
- Behörden/Apotheken‑Checkliste: Transplantationszentrum kontaktieren, Rezept parat halten, Apotheke bei Lieferengpass informieren.
Kaufberatung
Bezugsquellen (Öffentliche Apotheken, Online‑Apotheken)
Wo bekomme ich Prograf in Deutschland?
Prograf ist verschreibungspflichtig und wird über öffentliche Apotheken oder lizenzierte Online‑Apotheken mit gültigem Rezept abgegeben.
Bei Krankenhausentlassung erfolgt oft eine Direktversorgung, für die ambulante Nachversorgung ist die Haus‑ oder Krankenhausapotheke zuständig.
Auf Unterschied zwischen Originalpräparat (Prograf® von Astellas) und Generika achten; Apotheker prüft Hersteller, Verfallsdatum und Lagerung.
Hinweis: In unserer Online‑Apotheke ist prograf einmalig ohne Rezept bestellbar mit diskreter Lieferung nach Deutschland (5–14 Tage).
Preisvergleich (Generika Vs. Originalpräparate, Unterschiede Zwischen GKV Und PKV)
Was kostet Prograf und gibt es Sparoptionen?
Generika sind in der Regel günstiger als das Originalpräparat; Preise variieren je nach Packungsgröße und Rabattverträgen.
GKV‑Versicherte zahlen Zuzahlungen entsprechend gesetzlicher Regeln, PKV übernimmt meist die Kosten nach Tarif.
Bei Lieferengpässen kann die Apotheke Alternativen vorschlagen; ein Formulierungswechsel darf nur mit ärztlicher Zustimmung erfolgen.
| Bezugsquelle | Vor‑/Nachteile | Preisbeispiel (ca.) |
|---|---|---|
| Öffentliche Apotheke | Persönliche Beratung; sofortige Abgabe möglich | Variiert je nach Präparat |
| Online‑Apotheke (lizenziert) | Diskrete Lieferung; Preisvergleich möglich | Variiert; Generika meist günstiger |
Inhaltsstoffe Und Wirkungsweise
Überblick Über Die Inhaltsstoffe (Laut BfArM Und EMA)
Was steckt in Prograf?
Wirkstoff ist Tacrolimus (INN).
Je nach Präparat unterscheiden sich Hilfsstoffe; genaue Angaben finden sich in der jeweiligen Fachinformation und den Zulassungsunterlagen beim BfArM.
Verfügbare Darreichungsformen sind sofortfreisetzende Kapseln, Granulate, Injektionslösungen und verschiedene Extended‑Release‑Varianten.
ATC‑Code lautet L04AD02 (Calcineurin‑Inhibitoren, Immunosuppressiva).
Wirkmechanismus Einfach Erklärt
Wie wirkt Tacrolimus?
Tacrolimus bindet intrazellulär an FKBP‑Proteine und hemmt das Enzym Calcineurin.
Dadurch wird die Aktivierung von T‑Lymphozyten und die Produktion von Interleukin‑2 reduziert.
Das Immunsystem wird gezielt gedämpft, um Abstoßungsreaktionen des Transplantats zu verhindern.
Wegen Risiken wie Nephro‑ und Neurotoxizität sind regelmäßige Blutkontrollen erforderlich.
Hauptanwendungsgebiete
Zugelassene Anwendungsgebiete (BfArM, G‑BA‑Leitlinien)
Für welche Indikationen ist Prograf zugelassen?
Prograf/Tacrolimus ist zugelassen zur Prophylaxe der Organabstoßung bei Nieren‑, Leber‑, Herz‑ und Lungentransplantationen.
Die Therapie erfolgt meist in Kombination mit Kortikosteroiden und/oder Mycophenolat bzw. Azathioprin.
Behandlung und Monitoring erfolgen in Deutschland anhand der Fachinformation, G‑BA‑Leitlinien und unter Leitung spezialisierter Transplantationszentren.
Off‑Label‑Anwendungen (Klinische Praxis In Deutschland)
Gibt es außerhalb der Zulassung Einsatzbereiche?
Off‑Label‑Verwendungen können in besonderen Situationen wie steroidrefraktären Erkrankungen oder bestimmten Autoimmunerkrankungen diskutiert werden.
Topische Tacrolimus ist dermatologisch etabliert, systemische Off‑Label‑Anwendungen sind streng reglementiert und erfordern ausführliche Aufklärung.
| Indikation | Übliche Kombination | Monitoring‑Intervall |
|---|---|---|
| Nierentransplantation | Kortikosteroide, Mycophenolat | Anfangs engmaschig (täglich‑wöchentlich), später weniger häufig |
| Lebertransplantation | Kortikosteroide | Engmaschige TDM‑Kontrollen |
Warnhinweise Zu Wechselwirkungen
Wechselwirkungen Mit Lebensmitteln (Kaffee, Alkohol, Milchprodukte)
Welche Lebensmittel sind problematisch?
Grapefruit und Grapefruitsaft sind kontraindiziert, da sie CYP3A4 hemmen und Tacrolimus‑Spiegel stark erhöhen können.
Starker Kaffeekonsum kann Unruhe und Tremor verstärken, eine pharmakokinetische Interaktion ist jedoch nicht typisch.
Alkohol erhöht die Leberbelastung; insbesondere bei bestehender Lebererkrankung ist Vorsicht geboten.
Eine gleichbleibende Ernährungsgewohnheit unterstützt stabile Tacrolimus‑Spiegel.
Wechselwirkungen Mit Arzneimitteln (Häufige Dauertherapien In Deutschland: Blutdruck‑ Und Diabetesmedikamente)
Mit welchen Medikamenten interagiert Tacrolimus besonders?
Viele Arzneimittel, die CYP3A4 oder P‑Glykoprotein beeinflussen, können Tacrolimus‑Spiegel verändern.
Makrolid‑Antibiotika, Azol‑Antimykotika und Proteaseinhibitoren können die Spiegel erhöhen.
Johanniskraut kann Tacrolimus‑Spiegel senken und so das Abstoßungsrisiko erhöhen.
Statine in Kombination bergen ein erhöhtes Myopathierisiko; Blutdruck‑ und Diabetesmedikamente erfordern Nieren‑ und Laborüberwachung.
| Interaktionspartner | Wirkung Auf Tacrolimus |
|---|---|
| Azol‑Antimykotika | Spiegel↑ (Vorsicht, Dosisanpassung notwendig) |
| Johanniskraut | Spiegel↓ (Abstoßungsgefahr) |
Aktuelle Studien Und Erkenntnisse
Welche Forschungsthemen sind aktuell?
Zwischen 2022 und 2026 lag der Fokus auf personalisierter Tacrolimus‑Therapie, Formulierungsvergleichen und Sicherheitsprofilen.
Pharmakogenetische Tests zum CYP3A5‑Genotyp helfen, die Anfangsdosis besser zu individualisieren; Träger des CYP3A5*1‑Allels benötigen häufig höhere Dosen.
Vergleichsstudien zeigen, dass Extended‑Release‑Formulierungen wie Advagraf® oder Envarsus® die Adhärenz verbessern können, bei vergleichbaren klinischen Endpunkten nach Dosisanpassung.
Weitere Forschung beschäftigt sich mit Minimierungsstrategien zur Reduktion von Nephro‑ und Neurotoxizität sowie Kombinationsstrategien mit mTOR‑Inhibitoren.
Deutsche Universitätskliniken und Transplantationszentren beteiligen sich regelmäßig an multizentrischen Studien; Patientinnen sollten Teilnahmeoptionen beim Transplantationszentrum erfragen.
- Forschungsthemen: Pharmakogenetik, Formulierungsvergleich, Langzeitnebenwirkungen, Adhärenzstudien.
Alternative Behandlungsmöglichkeiten
Generika Und Extended‑Release‑Optionen
Welche Alternativen zu Prograf gibt es?
Generika wie Tacrolimus Sandoz® oder Tacrolimus Mylan® sind in der Regel bioäquivalent und oft kostengünstiger.
Extended‑Release‑Alternativen (Advagraf®, Envarsus®) ermöglichen einmal tägliche Einnahme, erfordern jedoch ärztliche Rücksprache bei Umstellung.
Wechsel zwischen Herstellern sollte mit TDM begleitet werden, um unerwünschte Spiegelabweichungen zu vermeiden.
Andere Immunosuppressiva
Welche anderen Wirkstoffklassen kommen in Frage?
Alternative Immunosuppressiva sind Cyclosporin (ebenfalls Calcineurin‑Inhibitor), mTOR‑Inhibitoren wie Sirolimus oder Everolimus sowie belatacept als IV‑Therapie.
Jede Umstellung erfolgt unter engmaschigem Monitoring, da Nebenwirkungs‑ und Interaktionsprofile unterschiedlich sind.
| Option | Vor‑/Nachteile |
|---|---|
| Generika | Kostenvorteil, evtl. Lieferstabilität; TDM bei Wechsel empfohlen |
| mTOR‑Inhibitoren | Anderes Nebenwirkungsprofil; in bestimmten Fällen vorteilhaft |
Überblick Über Zulassung & Regulierung
Zulassung, Erstattung Und Nationale Regeln
Wie ist Prograf reguliert in Deutschland?
Prograf/Tacrolimus ist in Deutschland als verschreibungspflichtiges Arzneimittel zugelassen; offizielle Fachinformationen finden sich bei BfArM und EMA.
G‑BA‑Leitlinien und die Fachinformation regeln den Versorgungsstandard in der Transplantationsmedizin.
Das AMNOG‑Verfahren beeinflusst die Nutzenbewertung neuer Präparate und damit Preisbildung und Erstattungsstatus bei der GKV.
Rabattverträge zwischen Krankenkassen und Herstellern können beeinflussen, ob Generika automatisch abgegeben werden; Apotheker informiert über Austauschmöglichkeiten.
Versorgungssicherheit Und E‑Rezept
Was tun bei Lieferengpässen?
Bei Lieferengpässen informiert die Apotheke das Transplantationszentrum und kann Alternativpräparate vorschlagen, die ärztlich bestätigt werden müssen.
Das E‑Rezept erleichtert Nachbestellungen und die Nachverfolgung von Therapien.
- Relevante Institutionen: BfArM, EMA, G‑BA, Krankenkassen (AMNOG‑Verfahren).
Häufig Gestellte Fragen (FAQ)
Was tun bei vergessener Dosis?
Innerhalb weniger Stunden nachholen; wenn die nächste Dosis bald fällig ist, nicht doppelt nehmen; bei Unsicherheit das Transplantationszentrum kontaktieren.
Sind Generika sicher?
Generika sind prinzipiell bioäquivalent; ein Herstellerwechsel sollte mit Therapeutischem Drug Monitoring begleitet werden.
Darf ich Alkohol oder Kaffee trinken?
Moderater Alkoholkonsum nur nach Rücksprache; Grapefruit vermeiden; Kaffee in gewohnter Menge, auf Nebenwirkungen achten.
Wie oft Blutspiegel messen?
Anfangs häufig (täglich bis wöchentlich), später individuell längere Intervalle nach den Leitlinien des Transplantationszentrums.
Was kostet Prograf?
Kosten variieren; GKV‑Patienten zahlen Zuzahlung (10 % min. €5/max. €10), PKV übernimmt meist volle Erstattung; Preisvergleich in der Apotheke empfohlen.
- Wann Arzt kontaktieren: Fieber, Husten, neue Symptome, starke Nebenwirkungen, Lieferengpass oder Unsicherheit bei Dosis.
Hinweise Zur Richtigen Anwendung
Beratung Durch Apotheker Sowie Integration In Den Alltag
Wie bekomme ich sichere Betreuung beim Start?
Vor der ersten Abgabe sollte eine ausführliche Beratung durch Apotheke und Transplantationszentrum erfolgen.
Wichtige Punkte sind korrekte Präparateauswahl, Lagerung (20–25 °C, lichtgeschützt), Einnahmezeiten und Wechselwirkungen.
Ein Medikationsplan, den Hausarzt und Apotheker gemeinsam aktualisieren, erhöht die Sicherheit erheblich.
Praktische Alltagstipps & Checkliste
Welche Hilfsmittel erleichtern die tägliche Einnahme?
Hilfreiche Tools sind Pillboxen für q12h‑Gabe, Smartphone‑Erinnerungen und eine Notfallkarte mit Medikation.
Medikament bei Reisen in der Originalverpackung mit E‑Rezept oder Arztbrief mitführen.
Bei Nebenwirkungen oder Lieferengpass sofort Hausarzt oder Apotheke informieren.
- Tägliche Routine Checkliste: Dosiszeiten notieren, Pillbox befüllen, Labortermine einplanen, E‑Rezept bereithalten.
Lieferung In Ganz Deutschland
| Stadt | Region | Lieferzeit |
|---|---|---|
| Berlin | Berlin | 5–7 Tage |
| Hamburg | Hamburg | 5–7 Tage |
| München | Bayern | 5–7 Tage |
| Köln | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
| Frankfurt am Main | Hessen | 5–7 Tage |
| Stuttgart | Baden‑Württemberg | 5–7 Tage |
| Düsseldorf | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
| Dortmund | Nordrhein‑Westfalen | 5–9 Tage |
| Essen | Nordrhein‑Westfalen | 5–9 Tage |
| Leipzig | Sachsen | 5–9 Tage |
| Bremen | Bremen | 5–9 Tage |
| Dresden | Sachsen | 5–9 Tage |
| Hannover | Niedersachsen | 5–9 Tage |
| Nürnberg | Bayern | 5–9 Tage |
| Bonn | Nordrhein‑Westfalen | 5–9 Tage |