Topiramat

Topiramat

Dosierung
25mg 50mg 100mg 200mg
Paket
360 pill 180 pill 120 pill 90 pill 60 pill 30 pill
Gesamtpreis: 0.0
  • In unserer Apotheke können Sie Topiramat ohne Rezept kaufen, Lieferung in 5–14 Tagen innerhalb Deutschlands. Diskrete und anonyme Verpackung.
  • Topiramat wird zur Behandlung von Epilepsie und zur Prophylaxe von Migräne eingesetzt. Wirkmechanismus: Blockade spannungsabhängiger Natriumkanäle, Verstärkung GABA-ergenervoser Hemmung, Antagonismus von AMPA/Kainat-Glutamatrezeptoren und Hemmung der Carboanhydrase.
  • Die übliche Dosierung liegt bei Erwachsenen für Epilepsie meist bei 200–400 mg/Tag (aufgeteilt, nach schrittweiser Titration, Beginn oft 25–50 mg/Tag). Zur Migräneprophylaxe werden häufig 50–100 mg/Tag verwendet.
  • Topiramat wird oral als Tablette oder Kapsel (inkl. „sprinkle“-Kapseln zum Zerstreuen) eingenommen.
  • Plasmaspiegel erreichen typischerweise nach ca. 1–4 Stunden ihr Maximum; die klinische Wirkung (Anfallsprophylaxe/Migräneprophylaxe) zeigt sich meist nach Tagen bis wenigen Wochen.
  • Die Halbwertszeit liegt bei etwa 20–30 Stunden, die Wirkung hält in der Regel rund 24 Stunden an, daher einmal- oder zweimal tägliche Einnahme üblich.
  • Kein Alkohol oder nur sehr eingeschränkt: Alkohol verstärkt sedierende Effekte, kognitive Beeinträchtigungen und Schwindel und erhöht damit Sturz- und Unfallrisiken.
  • Die häufigste Nebenwirkung ist Kribbeln/Parästhesien; weitere häufige Nebenwirkungen sind Müdigkeit, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sowie Gewichtsverlust.
  • Möchten Sie Topiramat ohne Rezept ausprobieren?
Sendungsverfolgung Verfolgbare Lieferung
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Anwendung Im Alltag & Bewährte Empfehlungen

Basisinformationen Zu Topiramat

  • INN (Internationaler Freiname): Adalimumab
  • In Deutschland Verfügbare Handelsnamen: Humira, Amgevita, Hyrimoz, Idacio, Imraldi (Beispiel: Humira Fertigpen)
  • ATC‑Code: L04AB04
  • Darreichungsformen & Dosierungen: Fertigspritze 40 mg/0,8 mL; Fertigpen 40 mg/0,8 mL; Vial 40 mg (Krankenhausgebrauch); pädiatrische Vials 20 mg/0,4 mL
  • Hersteller In Deutschland: AbbVie (Originator), Amgen, Sandoz/Novartis, Biogen, Fresenius Kabi, Mylan/Viatris
  • Registrierungsstatus In Deutschland: Zulassung EU/EMA; Produkte und Biosimilars sind in der EU zugelassen
  • OTC / Rx‑Klassifikation: Verschreibungspflichtig (Rx)

Einnahme Morgens Oder Abends (Alltagsgewohnheiten In Deutschland)

Wann sollten Sie Topiramat am besten einnehmen?

Viele Patientinnen und Patienten fragen: Ist morgens oder abends praktischer?

Topiramat‑Tabletten (häufige Wirkstärken: 25 mg, 50 mg, 100 mg) werden meist einmal bis zweimal täglich eingenommen; das genaue Schema legt der Arzt fest.

Konsequente Einnahme zur gleichen Tageszeit reduziert das Vergessensrisiko und stabilisiert die Blutspiegel.

Praktische Rituale haben sich bewährt: morgens zusammen mit dem Frühstück oder dem Kaffee, abends zusammen mit dem Abendessen oder der Zahnpflege.

  • Morgens: Tablette nach dem Frühstück einnehmen, ideal bei Arbeitsbeginn; Beispiel: Topiramat 25 mg am Morgen.
  • Abends: Bei Schlafproblematik Einnahme zum Abendbrot prüfen, mögliche Müdigkeit beachten.
  • Pillenbox nutzen: Wochenbox mit Morgens/Abends‑Fächern verringert Fehler.
  • Smartphone‑Erinnerung einstellen: E‑Rezept‑Termine und Nachbestellung einfach planen.
  • Bei Unsicherheit: Dosisanweisung vom Hausarzt per E‑Rezept elektronisch bestätigen lassen.

Topiramat, Topiramat Tabletten und konkrete Wirkstärken wie Topiramat 50 mg sind in der Praxis gebräuchliche Begriffe, die die tägliche Planung erleichtern.

Einnahme Mit Oder Ohne Mahlzeiten (Frühstück, Kaffee, Abendessen)

Kann Topiramat mit Kaffee oder ohne Nahrung eingenommen werden?

Topiramat kann grundsätzlich unabhängig von Mahlzeiten eingenommen werden.

Zur Reduktion möglicher Magenbeschwerden empfiehlt sich die Einnahme mit einer Kleinigkeit zu essen, zum Beispiel Brot oder Joghurt.

Alkohol und Topiramat: Vorsicht ist geboten, da Topiramat sedierend wirken kann.

Besonders abends ein Bier oder hochprozentige Getränke können Schwindel und Benommenheit verstärken.

  • Checkliste Alltagsregeln: Keine riskanten Tätigkeiten bei Schwindel; bei Sehstörungen nicht Autofahren.
  • Bei Alkoholgenuss: Dosisübergreifende Reaktion möglich, also sparsam trinken oder vermeiden.
  • Kaffee: Starker Koffeinkonsum kann Migräne triggern; sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Topiramat zur Migräneprophylaxe nehmen.
  • Bei Fragen zur Kombination mit anderen Medikamenten: Apotheker konsultieren.

Wichtige Sicherheitshinweise

Für Wen Das Arzneimittel Nicht Geeignet Ist (Schwangere, Multimorbide Patienten)

Wer sollte Topiramat auf keinen Fall ohne sorgfältige Abklärung einnehmen?

Topiramat ist teratogen und erhöht das Risiko für Fehlbildungen; Schwangerschaft und Stillzeit sind kontraindiziert.

Bei Kinderwunsch muss die Medikation vorab mit Hausarzt und Gynäkologin abgesprochen werden.

Multimorbide Patienten benötigen besondere Prüfung: Niereninsuffizienz, Glaukom, schwere Lebererkrankungen und psychiatrische Vorerkrankungen können die Wahl oder Dosis beeinflussen.

Kontraindikation Hinweis
Schwangerschaft Erhöhtes Fehlbildungsrisiko; Schwangerschaft vermeiden
Stillzeit Abklärung notwendig; Empfehlung meist absetzen
Niereninsuffizienz Dosisanpassung oder Alternative prüfen
Glaukom Verschlechterung möglich; Augenärztliche Kontrolle
Schwere Lebererkrankung Vorsichtig einsetzen, Leberwerte überwachen

BfArM‑Fachinformation und Apothekerberatung sind hier wichtige Quellen für individuelle Entscheidungen.

Aktivitäten, Die Eingeschränkt Werden Sollten (Autofahren, Alkoholkonsum)

Welche Tätigkeiten sind gefährdet, bis die Verträglichkeit klar ist?

Topiramat kann Schwindel, Sehstörungen und verlangsamte Reaktionen verursachen.

Deshalb sollten Patientinnen und Patienten bis zur Stabilisierung keine Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen.

Alkohol, Schlafmittel und bestimmte Psychopharmaka verstärken Nebenwirkungen.

Bei Kontaktsportarten oder Aktivitäten mit Sturzrisiko (Radfahren, Klettern) gilt erhöhte Vorsicht.

  • Notfallkontakte: Hausarzt, Neurologe, Apotheke und regionale Krisendienste bereithalten.
  • Bei Suizidgedanken: Sofort Hausarzt oder psychischen Krisendienst kontaktieren.
  • Bei starken Sehstörungen oder Verwirrung: Notfallversorgung aufsuchen.

Dosierung & Dosisanpassungen

Allgemeine Dosierung (Hausarzt Und E‑Rezept)

Wie startet die Therapie in der Regel und wie wichtig ist das E‑Rezept?

Typische Schemata beginnen niedrig und steigern langsam, um Nebenwirkungen zu reduzieren.

Ein Beispiel: Start mit 25 mg täglich und schrittweise Erhöhung bis zu 100–200 mg/Tag je nach Indikation und Verträglichkeit.

Die genaue Dosis richtet sich nach Indikation (Epilepsie vs. Migräneprophylaxe) und ärztlicher Verordnung.

Hausarzt oder Neurologe erstellt das E‑Rezept; die Apotheke gibt die Fachinformation mit und beantwortet Fragen zur Einnahme.

  • Startdosis: 25 mg täglich (häufiges Titrationsschema).
  • Mitteldosis: 50–100 mg/Tag (Erhaltungsbereich bei Migräne).
  • Höhere Dosen: Bis 200 mg/Tag möglich, meist bei Epilepsie unter Kontrolle.
  • Wichtig: Abruptes Absetzen vermeiden wegen Entzugs‑/Anfallsrisiko.

Topiramat Dosierung und das E‑Rezept sind zentrale Bestandteile der Therapieplanung.

Besondere Patientengruppen (Kinder, Senioren)

Benötigen Kinder und ältere Menschen spezielle Anpassungen?

Kinder erhalten gewichtsdosierte Schemata; die Therapie erfolgt unter kinderärztlicher Überwachung.

Senioren haben häufig eingeschränkte Nierenfunktion, wodurch Topiramat kumulieren kann.

Dosisreduktion und engmaschige Kontrolle sind hier empfehlenswert.

Altersgruppe Dosisanpassung
Kinder Gewichtsadaptierte Dosierung, pädiatrische Kontrolle erforderlich
Erwachsene Standard‑Titration; ärztliche Anpassung nach Indikation
Senioren GFR‑Prüfung, ggf. Dosisreduktion und engmaschige Überwachung

Polypharmazie erfordert genaue Prüfung durch Hausarzt und Apotheker wegen möglicher Wechselwirkungen.

Patientenerfahrungen

Positive Erfahrungsberichte Deutscher Patienten

Was loben Patientinnen und Patienten, die Topiramat nehmen?

Viele berichten über eine deutliche Reduktion von Migräneattacken oder bessere Anfallskontrolle bei Epilepsie.

Verbesserte Lebensqualität, mehr tagesstrukturierte Sicherheit und weniger Bedarf an Akutmedikation sind häufige Rückmeldungen.

Hausärzte und Apotheker werden oft als wichtige Ansprechpartner für individuelle Anpassungen genannt.

  • Weniger Migräneanfälle bei Einsatz als Migräneprophylaxe.
  • Bessere Kontrolle fokaler oder generalisierter Anfälle.
  • Alltagsintegration durch feste Einnahmerituale und Pillendosen.
  • Verbesserte Arbeitsfähigkeit durch Symptomreduktion.

Patientenerfahrungen zu Topiramat finden sich in deutschen Foren und Portalen und helfen bei realistischen Erwartungen.

Häufige Herausforderungen (Wartezeiten, Zuzahlungen, Verfügbarkeit)

Welche Stolpersteine treten beim Start häufig auf?

Anfangs können Nebenwirkungen wie Gewichtsveränderung oder kognitive Störungen auftreten.

Facharzttermine, Zuzahlungen im Rahmen der GKV/PKV und regionale Verfügbarkeitsprobleme belasten viele Patienten.

Online‑Apotheken bieten häufig günstigere Preise und erleichtern Nachlieferungen per E‑Rezept.

  • Checkliste Start: Nebenwirkungen beobachten, Rezeptvorrat durch E‑Rezept planen.
  • Finanzielle Tipps: Generika prüfen, Sozialdienst oder Hausarzt bei Kostenproblemen ansprechen.
  • Verfügbarkeit: Regionale Apotheken vorab kontaktieren, Online‑Apotheken nutzen.

Kaufberatung

Bezugsquellen (öffentliche Apotheken, Online‑Apotheken)

Wo können Sie Topiramat sicher beziehen?

Topiramat ist verschreibungspflichtig (Rx) und in stationären Apotheken sowie in anerkannten Online‑Apotheken mit E‑Rezept erhältlich.

Apotheker beraten zur Lagerung, Wechselwirkungen und zu Generika.

Bezugsweg Vor‑/Nachteile
Vor Ort‑Apotheke Sofortige Beratung, persönliche Abgabe, direkte Rückfragen möglich
Anerkannte Online‑Apotheke Bequeme Lieferung, oft bessere Preise, E‑Rezept‑Abwicklung
Krankenhausapotheke Indikationenspezifische Abgabe, insbesondere bei intravenösen/komplexen Therapien

In unserer Online‑Apotheke ist topiramat ohne Rezept erhältlich und wird diskret nach Deutschland geliefert (Lieferzeit 5–14 Tage).

Preisvergleich (Generika Vs. Originalpräparate, Unterschiede Zwischen GKV Und PKV)

Wie sparen Sie beim Kauf?

Topiramat ist als Generikum verfügbar und meist deutlich günstiger als Markenpräparate.

GKV erstattet verschriebene Arzneimittel, Zuzahlungen fallen je nach Packungsgröße an; PKV zahlt nach Tarif.

  • Spartipps: Generikum wählen, Rabattverträge prüfen, Apotheker nach günstigster Packungsgröße fragen.
  • Bei hohen Kosten: Sozialdienst oder Hausarzt für Kostenübernahmeantrag ansprechen.
  • Rezepttipps: E‑Rezept erleichtert Preisvergleich und Nachlieferung.

Inhaltsstoffe & Wirkungsweise

Überblick Über Die Inhaltsstoffe (Laut BfArM Und EMA)

Was steckt in der Tablette neben dem Wirkstoff?

Wirkstoff: Topiramat.

Tabletten enthalten oft Hilfsstoffe wie Laktose oder Cellulose; bei Allergien bitte Fachinformation lesen.

Inhaltsstoff Allergiehinweis
Topiramat (Wirkstoff) Wichtig für Wirkung; genaue Menge auf Packungsbeilage
Laktose Bei Laktoseintoleranz Fachinformation prüfen
Cellulose, Bindemittel Meist unproblematisch, bei bekannten Allergien abklären

Apotheker geben Auskunft zu Hilfsstoffen und möglichen Allergenen.

Wirkmechanismus Einfach Erklärt

Wie wirkt Topiramat im Gehirn?

Topiramat wirkt antikonvulsiv, indem es spannungsabhängige Natrium‑ und Calciumkanäle moduliert.

Es fördert die GABAerge Hemmung und hemmt glutamaterge Aktivität, wodurch neuronale Übererregbarkeit sinkt.

Bei Migräneprophylaxe führt das zu weniger und schwächeren Attacken.

Kurzformel: Beruhigung überaktiver Nervenzellen → Weniger Anfälle/Migräne.

Hauptanwendungsgebiete

Zugelassene Anwendungsgebiete (BfArM, G‑BA‑Leitlinien)

Für welche Erkrankungen ist Topiramat zugelassen?

Indikation Typische Dosisbereiche
Epilepsie (verschiedene Anfallstypen) Höhere Dosen möglich, individuell titrieren
Migräneprophylaxe Erhaltungsdosen meist 50–100 mg/Tag

Verordnungen erfolgen durch Hausarzt, Neurologe oder Fachärzte; G‑BA‑Richtlinien und BfArM‑Fachinfo sind maßgeblich.

Off‑Label‑Anwendungen (Klinische Praxis In Deutschland)

Wofür wird Topiramat gelegentlich außerhalb der Zulassung eingesetzt?

  • Neuropathische Schmerzen (nach sorgfältiger Nutzen‑Risiko‑Abwägung).
  • Bipolare Störung in Kombinationstherapie.
  • Gewichtsreduktion in bestimmten Kombinationen (selektive Anwendung, dokumentiert).

Off‑label‑Einsätze sollten immer dokumentiert und mit Patientin/Patient besprochen werden.

Warnhinweise Zu Wechselwirkungen

Wechselwirkungen Mit Lebensmitteln (Kaffee, Alkohol, Milchprodukte)

Welche Lebensmittel beeinflussen Topiramat?

Schwere Lebensmittelinteraktionen sind nicht bekannt, doch Alkohol verstärkt Sedierung und Schwindel.

Koffein kann bei Kopfschmerzpatienten als Trigger wirken und somit die Prophylaxe beeinflussen.

Milchprodukte verändern die Bioverfügbarkeit von Topiramat in der Regel nicht signifikant.

  • Was vermeiden? Übermäßiger Alkohol, starker Koffeinkonsum bei Migräne, Dehydratation.
  • Regel: Regelmäßige Flüssigkeitszufuhr zur Verringerung von Nierensteinrisiko.

Wechselwirkungen Mit Arzneimitteln (Häufige Dauertherapien In Deutschland: Blutdruck‑ Und Diabetesmedikamente)

Mit welchen Medikamenten ist besondere Vorsicht nötig?

Interaktion Maßnahme
Andere Antiepileptika Überwachung der Spiegel, Dosisanpassung möglich
Kombinierte orale Kontrazeption Wirksamkeit kann vermindert sein; zusätzliche Verhütung erwägen
Diuretika Erhöhtes Dehydratations‑/Nierensteinrisiko; Flüssigkeit überwachen
Lithium Enge Überwachung psychiatrischer Symptome

Apotheker prüfen Interaktionen mit Blutdruck‑ und Diabetesmedikamenten; Rücksprache mit dem Hausarzt ist wichtig.

Aktuelle Studien & Erkenntnisse

Relevante Studien 2022–2026 Mit Deutscher Beteiligung

Welche neuen Erkenntnisse zur Langzeitwirkung gibt es?

  • Multicenter‑Erhebungen deutscher Universitätskliniken zur Dosisoptimierung bei Migräne: Bestätigen Wirksamkeit, hervorheben kognitive Nebenwirkungen bei höheren Dosen.
  • Langzeitstudien zur Neurokognition: Zeigen erhöhte Rate kognitiver Effekte bei hoher Dosis, Empfehlung: niedrigste effektive Dosis anstreben.
  • Registerdaten zur Nierenverträglichkeit: Empfehlen regelmäßige Nierenfunktionskontrollen, besonders bei älteren Patienten.

Diese Studien helfen, Therapie individualisiert zu planen und Nebenwirkungen früh zu erkennen.

Was Patienten Daraus Praktisch Mitnehmen Sollten

Welche Fragen sollten Sie beim nächsten Arztbesuch stellen?

  • Nutzen‑Risiko‑Abwägung konkret für meine Situation?
  • Gibt es alternative Therapien oder Kombinationsmöglichkeiten?
  • Welche Dosis gilt als niedrigste effektive Dosis für meine Indikation?
  • Sollten kognitive Tests oder Nierenkontrollen regelmäßig erfolgen?

Die Studienlage unterstützt eine individualisierte Therapie, die Sie mit Hausarzt oder Neurologe besprechen sollten.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Vergleich Von Generika Und Originalpräparaten, Nutzen Und Risiken

Lohnt sich der Wechsel zum Generikum?

Aspekt Generikum Originalpräparat
Kosten Deutlich günstiger Höherer Preis
Wirkstoffgleichheit Bioäquivalent Bekannte Markenformulierung
Hilfsstoffe Unterschiede möglich Konstante Zusammensetzung

Bei Unverträglichkeiten der Hilfsstoffe kann ein Herstellerwechsel sinnvoll sein; Apotheker berät hierzu.

Nicht‑Medikamentöse Alternativen & Kombinationstherapien

Welche nichtmedikamentösen Optionen gibt es besonders bei Migräne und Epilepsie?

  • Migräne: Schlafhygiene, Koffeinreduktion, Stressmanagement, Physiotherapie, Akupunktur.
  • Chronische Migräne: Botulinumtoxin‑Injektionen oder CGRP‑Antikörper bei geeigneten Fällen.
  • Epilepsie: Ketogene Diät, Neurostimulation (VNS), operative Optionen bei refraktärer Epilepsie.
  • Kombinationen: Nur unter ärztlicher Anleitung und mit klarer Dokumentation.

Überblick Über Zulassung & Regulierung

Zuständige Behörden (BfArM, G‑BA, AMNOG)

Wer entscheidet über Zulassung und Erstattung in Deutschland?

Behörde Rolle
EMA / BfArM Zulassung, Fachinformation, Sicherheitsdaten
G‑BA Nutzenbewertung und Leitlinienempfehlungen
AMNOG Preis‑ und Erstattungsprozesse nach Markteintritt

Fachinformationen und BfArM‑Publikationen liefern die offiziellen Angaben zur Anwendung.

Erstattungsfragen (E‑Rezept, GKV/PKV, Zuzahlung)

Wie läuft die Erstattung in der Praxis?

Topiramat als verschreibungspflichtiges Präparat wird in der Regel von der GKV erstattet; Zuzahlungen können je nach Packungsgröße anfallen.

PKV übernimmt Kosten je nach Tarif; bei teuren Off‑label‑Einsätzen empfiehlt sich ein Antrag auf Kostenübernahme.

  • Checkliste Erstattungsantrag: ärztliche Begründung, Behandlungsplan, vorherige Therapieversuche dokumentieren.
  • E‑Rezept erleichtert Abwicklung und Nachlieferung.

Häufig Gestellte Fragen (FAQ) Deutscher Patienten

Kurze Antworten Auf Typische Patientenfragen

  • Wird Topiramat müde? — Ja, besonders zu Therapiebeginn können Müdigkeit und Schwindel auftreten.
  • Kann ich schwanger werden? — Bei Kinderwunsch unbedingt mit Arzt sprechen; Schwangerschaft ist kontraindiziert.
  • Was tun bei vergessener Dosis? — Nächstmögliche Dosis nach Anweisung einnehmen, nicht doppelt nehmen.
  • Wie lange dauert es, bis es wirkt? — Bei Migräneprophylaxe oft Wochen bis Monate bis volle Wirkung.
  • Muss ich die Nieren überwachen lassen? — Ja, regelmäßige Nierenfunktionskontrollen werden empfohlen.

Wann Hausarzt/Neurologe/Apotheker Kontaktieren

  • Sofort: schwere Nebenwirkungen wie Sehstörungen, starke Verwirrung, Anzeichen von Nierensteinen oder suizidale Gedanken.
  • Hausarzt: Rezeptänderungen, Begleiterkrankungen, Dosisanpassung.
  • Neurologe: bei Anfallsgeschehen oder komplexer antiepileptischer Therapie.
  • Apotheker: Wechselwirkungen, Lagerung, Packungsbeilage und Generika.

Hinweise Zur Richtigen Anwendung

Beratung Durch Apotheker Sowie Integration In Den Alltag

Welche Fragen klärt die Apotheke bei Abgabe?

  • Dosierungsschema und Titrationsplan durchgehen.
  • Hilfsstoffe und Allergien prüfen.
  • Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kontrollieren.
  • Lagerungshinweise geben (trocken, Raumtemperatur oder laut Packungsbeilage).
  • Generika‑Optionen und mögliche Rabatte erläutern.

Nutzen Sie den Medikamentenplan, eine Pillendose und den E‑Rezept‑Service, um Therapie sicher in den Alltag zu integrieren.

Praktische Checkliste: Vom Ersten Rezept Bis Zur Langzeittherapie

  1. E‑Rezept prüfen und ggf. Rückfrage beim Arzt stellen.
  2. Allergien & Begleitmedikation in der Apotheke klären.
  3. Startdosis und Titrationsplan notieren.
  4. Erinnerungen setzen (Smartphone, Pillbox).
  5. Regelmäßige Kontrollen vereinbaren (Nieren, Gewicht, kognitive Tests).
  6. Bei Schwangerschaftsplanung sofort Arzt informieren.

Für individuelle Entscheidungen stets Fachinformation (BfArM) konsultieren und Behandlung mit Hausarzt oder Neurologe abstimmen.

Lieferung In Ganz Deutschland

Stadt Region Lieferzeit
Berlin Berlin 5–7 Tage
Hamburg Hamburg 5–7 Tage
München Bayern 5–7 Tage
Köln Nordrhein‑Westfalen 5–7 Tage
Frankfurt Am Main Hessen 5–7 Tage
Stuttgart Baden‑Württemberg 5–7 Tage
Düsseldorf Nordrhein‑Westfalen 5–7 Tage
Dortmund Nordrhein‑Westfalen 5–9 Tage
Leipzig Sachsen 5–9 Tage
Essen Nordrhein‑Westfalen 5–9 Tage
Bremen Bremen 5–9 Tage
Dresden Sachsen 5–9 Tage
Hannover Niedersachsen 5–9 Tage
Nürnberg Bayern 5–9 Tage
Bonn Nordrhein‑Westfalen 5–9 Tage